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REZENSION: Exodus, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭

Veröffentlicht am

18. August 2022

Von

pauldavies

Paul T Davies rezensiert das Stück Exodus des National Theatre of Scotland im Traverse Theatre, präsentiert im Rahmen des Edinburgh Fringe.

Exodus

Traverse TheatreEdinburgh Fringe

2 Sterne

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Politische Satire ist schwer zu meistern, und es gibt viele Dinge an dem Stück von Uma Nada-Rajah, die den Nagel auf den Kopf treffen. Eine Innenministerin, (eine kaum verschleierte Karikatur unserer aktuellen), befindet sich bei einem Fotoshooting in Dover, ihre hohen Absätze fest im Sand verankert, um zu verhindern, dass Immigranten ins Land kommen. Ihr Projekt ist Operation Womb, um Großbritannien vom Rest der Welt abzuschirmen. Alles geht schief, als ein Baby zwischen ihren Füßen angeschwemmt wird, und anstatt es zu melden, steckt sie das Baby in ihre Handtasche, der erste Fall dieser Art seit Oscar Wilde. Im Zug zurück nach London komplizieren eine Schauspielerin, die dafür bezahlt wird, ihre Mutter zu spielen, und eine Journalistin, die die Innenministerin interviewt, die Ereignisse.

Das Problem mit dem Stück ist, dass Satire am besten funktioniert, wenn sie subtil ist, und hier ist sie so subtil wie Immigranten nach Ruanda zu schicken. Eine an Malcolm Tucker erinnernde Pressesprecherin, (gespielt mit genussvoller Energie von Sophie Steer), versucht, die Geschichte ins rechte Licht zu rücken, und die unerfahrene Journalistin Anna Russel-Martin trägt viel dazu bei. Die Tropen der Farce bedeuten jedoch, dass sowohl Aryana Ramkhalawon als auch Habiba Saleh so überdreht sind, dass jegliche Plausibilität aus dem (Zug-)Fenster fällt.

Ich bewunderte, was das Stück zu sagen versuchte, aber die Ausführung entfernte es so weit von der Wahrscheinlichkeit, dass man nie wirklich an die Ereignisse glaubte, und das Timing war in der Vorstellung, die ich sah, daneben. Erst gegen Ende, als der Ton düsterer wird und Operation Womb nicht mehr wie eine so unwahrscheinliche Regierungsankündigung klingt, (nicht von dieser Regierung jedenfalls), beginnt ein vielversprechenderes Stück zu entstehen.

14., 16.-21., 23.-28. August

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