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REZENSION: Meet Me At Dawn, Traverse Theatre ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Meet Me At Dawn. Foto: David Monteith-Hodge Meet Me At Dawn
Traverse Theatre
10. August 2017
4 Sterne
Zwei Frauen werden nach einem schrecklichen Bootsunglück auf eine Insel gespült. Robyn und Helen sind ein Liebespaar, und beide scheinen den Unfall zu überleben. Robyn spricht zum Publikum, doch gleich zu Beginn sagt sie uns, dass sie eine unzuverlässige Erzählerin ist. Zinnie Harris’ wunderschönes Stück hat dringliche, energiegeladene Dialoge und legt – zusammen mit Orla O’Loughlins feinfühliger Regie – nach und nach die Wahrheit der Situation offen.
Brillant gespielt wird das Stück von Sharon Duncan-Brewster als Helen und Neve McIntosh als Robyn; sie meistern die wechselnden Töne und Stimmungen der Insel hervorragend. Im Verlauf des Abends wird die Insel zur Metapher für unerreichbare Trauer, und die Enthüllung ist subtil und ehrlich – der Wunsch nach nur einem weiteren Tag wird geschickt verhandelt. Erfrischend ist auch, ein Stück zu sehen, in dem die Sexualität eines gleichgeschlechtlichen Paars keine Rolle spielt: Liebe und Verlust stehen im Zentrum.
Als Teil des International Festival präsentiert, ist dies ein Stück, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
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