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KRITIK: Must Close Saturday, Der Niedergang und Fall des britischen Musical-Flops ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
douglasmayo
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Muss am Samstag schließen Der Niedergang und Fall des britischen Musical-Flops
von Adrian Wright
Boydell Press
4 Sterne
ISBN: 9781783272358
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Wenn – wie bei mir – Musicaltheater durch die Adern fließt, ist Adrian Wrights gewichtiger neuer Band eine spannende Lektüre. Über die Feiertage hat er mich jedenfalls bestens unterhalten.
Ähnlich wie Ken Mandelbaums Not Since Carrie.., das Broadway-Musicalflops dokumentierte, zeichnet Wright britische Flops nach – von The Lily White Boys aus den 1960ern bis zu The Go Between (2016).
Ob man Wrights Definition eines Flops nun teilt oder nicht: Diese wuchtige Sammlung britischer Musicals an einem Ort macht deutlich, dass es vermutlich kein Thema gibt, das sich nicht zum Musical machen lässt. Der Holocaust, französische Maler, der Pfarrer von Stifley, Edward und Mrs Simpson, Marilyn Monroe, Lewis Carroll, Jack the Ripper, die Jungfrau Maria, sexuelle Probleme, der elektrische Stuhl, die Frauen von Heinrich VIII. und allerlei Variationen von Mord sind nur einige der Themen, die britische Autorenteams ausgewählt haben.
Da ich zu The Hunting Of The Snark einen persönlichen Bezug habe, fand ich diesen Abschnitt in Wrights Buch besonders interessant. Ebenso bemerkenswert: Selbst große Stars können einen Flop nicht immer abwenden – Petula Clarke, Barbara Windsor, Cleo Laine, Michael Crawford und Ron Moody können ein Lied davon singen. Wer ein echter Musical-Nerd ist, für den ist Must Close Saturday ein Muss für die eigene Sammlung.
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