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KRITIK: Keine Liebeslieder, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭✭
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Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert No Love Songs, präsentiert im Traverse Theatre im Rahmen des Edinburgh Fringe.
Kyle Falconer und Laura Wilde. Foto: Tommy Ga-Ken Wan No Love Songs
Traverse Theatre, Edinburgh Festival Fringe
9. August 2023
5 Sterne
Beim Fringe bin ich zum ersten Mal auf Gig Theatre gestossen – inzwischen so verbreitet, dass es längst ein eigenes Subgenre hat. Und im Traverse habe ich auch das Beste davon gesehen: Bloody Elle und What Girls Are Made Of, beide dieses Jahr wiederaufgenommen und beide absolute Must-sees. Dazu kommt No Love Songs – ein grossartiges Stück von Kyle Falconer und Laura Wilde. Inspiriert von ihren eigenen Erfahrungen als junge Eltern und mit postnataler Depression, pulsiert es vor bewegender Authentizität.
Beide Darsteller*innen sind herausragend und ganz in der Musik und im Moment. Die erzählerische Reise entfaltet sich über Kyles Songs – sowohl aus seinem Backkatalog als auch neues Material – und das Stück wirkt auch dann nach, wenn die Musik verstummt, besonders wenn die postnatale Depression am schlimmsten ist. Die musikalische Leitung und die Arrangements von Gavin Whitworth sind hervorragend und geben dem Abend Raum zum Atmen ebenso wie zum Aufbrüllen.
Mit schonungsloser Ehrlichkeit hält die Show das Publikum musikalisch wie emotional vom ersten Beat bis zum letzten Akkord – und ist vielleicht der coolste Abend der Stadt. Nicht verpassen!
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