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KRITIK: Das Land meiner Väter und Mütter und andere Menschen, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Paul T Davies rezensiert The Land of My Fathers and Mothers and Other People, derzeit im Pleasance Courtyard im Rahmen des Edinburgh Fringe zu sehen.
The Land of My Fathers and Mothers and Other People Pleasance Courtyard, Edinburgh Fringe
14. August 2019
4 Sterne
Wales ist hier beim Fringe stark vertreten – und hier kommt ein kleines Juwel von Rhys Slade-Jones. Er erweckt den Treherbert Rugby Club zum Leben, erzählt seine Familiengeschichte, wie sich seine Eltern kennengelernt haben, und fängt den Humor und die Melancholie der Valleys wunderbar ein. Er ist ein warmherziger, einladender Performer – frech und ein bisschen ungezogen, wenn er aus dem Tagebuch seiner Mutter liest, ein paar Songs singt und dabei (zu Recht) ganz ungeniert schwul und camp ist. Als schwuler Valleys-Junge war es für mich, als würde ich ein Stück meiner eigenen Geschichte sehen! Aber das ist keineswegs bloß leichte Kost: Rhys Slade-Jones scheut nicht vor den Verwüstungen zurück, die der Verlust von Industrie und Arbeitsplätzen angerichtet hat, vor der Unterfinanzierung des NHS sowie der Schließung von Gemeindezentren und -gruppen. Das ist ein zutiefst persönliches Stück, das viele ansprechen wird – ob walisisch oder nicht – und eine ausgesprochen vergnügliche Stunde in der Gesellschaft eines sehr witzigen Mannes. Und außerdem trägt er ein äußerst attraktives Paar Shorts!
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