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RSCs 'Was ihr wollt' bringt frischen Zauber in Shakespeares Klassiker

Veröffentlicht am

Von

Susan Novak

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Die neue Produktion der Royal Shakespeare Company von Was ihr wollt im Royal Shakespeare Theatre in Stratford-upon-Avon hat sich in dieser Woche als die meistdiskutierte Show herauskristallisiert. Kritikerinnen und Kritiker loben diese frische Deutung von Shakespeares beliebter Komödie nahezu einhellig. Regisseur Prasanna Puwanarajahs Inszenierung erweist sich als ausgesprochen bemerkenswert – nicht zuletzt dank ihrer cleveren Bühnenlösung und herausragender Darbietungen.

Eine frische Vision

Puwanarajahs Interpretation haucht dieser festlichen Komödie neues Leben ein und setzt sie vor einen Hintergrund, der traditionelle Elemente brillant mit zeitgenössischem Esprit verbindet. Besonders gelobt wird der sichere Umgang mit der heiklen Balance zwischen der dem Stück innewohnenden Melancholie und seinen komischen Momenten – es entsteht, wie The Guardian schreibt, ein „von Lametta durchzogener Blick auf Shakespeares melancholische Komödie“.

Samuel Wests Triumph

Im Zentrum des Kritikerlobs steht Samuel Wests Malvolio, der als schlichtweg grandios gefeiert wird – wenn man so will: ein karriereprägender Auftritt. Seine Darstellung des aufgeblasenen Haushofmeisters trifft eine bemerkenswerte Balance zwischen Komik und Tiefgang; Kritiken heben hervor, wie er aus einer potenziell rein komischen Figur einen vollständig ausgearbeiteten Menschen macht. Besonders betont die Besprechung im The Guardian, West „erreiche Größe“ in dieser Rolle und bringe zugleich Humor und Herzschmerz in diese komplexe Figur.

Innovative Bühnenlösung

Zu den auffälligsten Aspekten dieser Produktion, die in mehreren Rezensionen genannt werden, zählt der kreative Umgang mit der Inszenierung. Die Produktion integriert Elemente des Vaudevilles – eine Entscheidung, die laut The Stage überraschend gut mit Shakespeares Text funktioniert. Dieser kluge Ansatz lässt das Stück zugleich frisch wirken und seinem ursprünglichen Geist treu bleiben.

Starke Ensembleleistungen

Das Ensemble erhält durchweg viel Lob. Kritikerinnen und Kritiker betonen insbesondere, wie die Inszenierung eine perfekte Harmonie zwischen den verschiedenen Handlungssträngen wahrt: Romantische Passagen und komische Sequenzen arbeiten miteinander, statt um Aufmerksamkeit zu konkurrieren. Die Nebenrollen sind wirklich famos und tragen zu einer in sich stimmigen Welt bei, die die komplexe Handlung gleichermaßen glaubwürdig wie packend macht.

Technische Meisterleistung

Auch die technischen Elemente der Produktion werden ausgiebig gelobt. Bühne, Licht und Kostüme greifen beeindruckend ineinander und erschaffen eine kohärente Welt, die sowohl die romantischen Aspekte des Stücks als auch seine nachdenklicheren Momente trägt. Hervorgehoben wird, wie die Gestaltung das Erzählen unterstützt, ohne je zu dominieren – ein Rahmen, der dem Text hervorragend dient und zugleich eine zeitgenössische Relevanz mitschwingen lässt.

Thematische Resonanz

Besonders bemerkenswert ist, wie es dieser Produktion gelingt, die Themen des Stücks so herauszuarbeiten, dass sie für heutige Zuschauerinnen und Zuschauer ausgesprochen relevant wirken. Die Auseinandersetzung mit Identität, Liebe und Selbsttäuschung wird mit großer Sensibilität geführt, wodurch diese alten Themen für das moderne Theaterpublikum frisch, dringlich und bedeutungsvoll erscheinen.

Kritischer Konsens

Die Reaktionen der Kritik fallen publizistikübergreifend erstaunlich geschlossen aus. WhatsOnStage lobt die Produktion als „frisch, klug und die Nuancen des Textes auslotend“, während The Stage hervorhebt, wie erfolgreich sie Tradition und Innovation ausbalanciert. The Guardian wiederum betont besonders, wie die Inszenierung in diesem häufig gespielten Stück neue Tiefen freilegt.

Reaktion des Publikums

Die ersten Publikumsreaktionen spiegeln die Begeisterung der Kritik wider – mit besonderem Lob für die Zugänglichkeit und die emotionale Wucht der Aufführung. Die Show spricht sowohl eingefleischte Shakespeare-Fans als auch Neulinge an und trifft dabei eine feine Balance zwischen gelehrter Wertschätzung und populärer Unterhaltung.

Warum das wichtig ist

Diese Inszenierung markiert einen wichtigen Moment in der zeitgenössischen Shakespeare-Deutung: Sie zeigt, wie klassische Texte für ein modernes Publikum relevant und fesselnd gemacht werden können, ohne ihren Wesenskern zu verlieren. Zugleich erinnert sie daran, warum diese Stücke bis heute gespielt werden – und wie kraftvoll sie in die Gegenwart sprechen, wenn man ihnen mit Kreativität und Intelligenz begegnet.

Der Erfolg dieser Produktion verheißt Gutes für die Zukunft des klassischen Theaters in Großbritannien. Er zeigt, wie sich traditionelle Texte durch durchdachte, innovative Bühnenarbeit und erstklassige schauspielerische Leistungen neu beleben lassen. Die Inszenierung setzt die Messlatte für kommende Shakespeare-Produktionen hoch und unterstreicht zugleich die ungebrochene Vitalität der britischen Theatertradition.

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