NACHRICHTEN
KRITIK: The Soft Subject, Assembly Hall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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The Soft Subject The Soft Subject
Assembly Hall
11.8.17
4 Sterne
Und genau deshalb ist das Edinburgh Fringe so besonders. Zwischen all dem Lärm und dem ständigen Buhlen um Aufmerksamkeit kommst du mit jemandem über seinen Flyer ins Gespräch, gehst ein Risiko ein – und entdeckst ein verstecktes Juwel wie dieses von Hyphen Theatre.
Geschrieben und gespielt von Chris Woodley, ist dies seine autobiografische Liebesgeschichte. Als ehemaliger Schauspiellehrer strukturiert Woodley die Show wie eine Unterrichtsstunde – Drama gilt dabei als „weiches“ Fach. Einleitung, Einstiegsübung, Hauptaufgabe, Auswertung usw.; mit dem übergeordneten Ziel, am Ende glücklich bis ans Lebensende zu leben.
Woodley ist ein warmherziger, mitreissender Darsteller und teilt seine Erfahrungen mit Liebe offen – mit symbolischen Requisiten und einem Subtext, der uns, der Klasse, vermittelt wird. Nie herablassend, ist die Show ehrlich, witzig und wunderschön berührend.
Die Liebe seines Lebens heisst Ryan, doch der Lauf der wahren Liebe verläuft bekanntlich selten glatt. Aber dies ist eine schwule Liebesgeschichte, die in ihrer Schlichtheit Klischees vermeidet – vor allem, weil seine Familie ihn so unterstützt, dass man die Vorteile davon gleichermassen mitfeiert. Um zu verstehen, warum du eine E-Mail von Chris’ Dad haben wollen wirst, musst du diese zarte, unvergessliche, „ganz gewöhnliche“ Geschichte sehen.
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