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No Show enthüllt die Menschlichkeit von Zirkusartisten beim Edinburgh Festival
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Von
douglasmayo
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No Show. Foto: Ruari Lambert No Show kommt zum Edinburgh Festival für eine Spielzeit im Summerhall (The Old Lab). Mit einem rein weiblichen Ensemble dekonstruiert No Show die Vorstellung von übermenschlichen Zirkusartist*innen – und zeigt sie verletzlich und zutiefst menschlich.
Was erwartest du, wenn du in den Zirkus gehst? Die grösste Show der Welt? Glitzernde Lächeln, funkelnde Pailletten, Trommelwirbel – und Künstler*innen, die scheinbar übermenschlich mühelos atemberaubende, lebensgefährliche Nummern zeigen?
Schöpferin Ellie Dubois kehrt nach ihrem hochgelobten Ringside (2015) zum Edinburgh Fringe zurück. No Show legt auf ebenso freudvolle wie herzzerreissende Weise frei, was unter der Oberfläche des Showbusiness verborgen bleibt. Statt nur perfekte Kunststücke zu präsentieren, zeigt No Show auch Versuche und Scheitern – und macht Frust sichtbar sowie den Druck, unter dem Künstler*innen gegeneinander ausgespielt werden.
https://vimeo.com/175412172
Hinter den makellosen Lächeln und der perfekten Ausführung traditioneller Zirkusnummern siehst du das Wackeln, den Schmerz – und den echten Preis des Strebens nach Perfektion. Eine Show für alle, die es versucht haben, gescheitert sind und gelernt haben, besser zu scheitern.
No Show wurde von Francesca Hyde, Kate McWilliam, Michelle Ross, Lisa Chudulla und Alice Gilmartin entwickelt und wird von ihnen gespielt; die Kostüme entwarf Jennie Loof, das Lichtdesign stammt von Chris Hoyle. No Show ist im Summerhall (The Old Lab) vom 2. August um 16:15 Uhr zu sehen (nicht am 10. und 21.).
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