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KRITIK: Bevor die Nacht zu Ende ist, The Landor Theatre ✭✭✭

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Leitartikel

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Ein vergnüglicher Ritt mit eingängigen Showtunes, schreibt Sophia Longhi.

Wir schreiben das Jahr 1934, und der Filmstar der Stunde, Honey Quenelle, hat eine Gruppe von Freunden in ihr Zuhause auf Lone Crow Island eingeladen, um ihren Geburtstag zu feiern – doch nicht nur das Wetter schlägt um, denn es scheint, als habe jemand aus der Runde weitaus finsterere Absichten, als Dienstmädchen Mabels grausige Kochkünste schlicht zu verweigern. Mit allen Zutaten für ein köstliches Murder Mystery – ein Haufen exzentrischer Figuren, ein Sturm vor der Tür und eine Prise kitschiger Glamour – ist die Bühne bereitet für ein opulentes Festmahl des Musicaltheaters.

Before The Night is Through, im Rahmen von The Arias Saison „From Page to Stage“ im The Landor, tut zwar nicht viel, um die Grenzen des Musicaltheaters zu verschieben, aber sehr viel, um die Lust auf einen vergnüglichen Ritt mit eingängigen Showtunes und schallender Farce zu stillen. Olivia Thompsons Buch ist witzig, die Liedtexte sind charmant und clever – und mit der Musik von Chris Whitehead verlässt man die erste Hälfte vor sich hin summend in Richtung Pause. Mit einem hervorragenden Ensemble aus talentierten Schauspieler:innen und Sänger:innen zählen zu den Highlights der Titel-Song Before The Night Is Through, von Honey und Dickie wunderschön gesungen (Amelia Adams-Pearce und Richard Colvin), You Can’t Believe That It Was Me, das die Stimmen des gesamten Ensembles zur Geltung brachte und zugleich einen tollen Einblick in die einzelnen Figuren gab, sowie Sorry, von Jenny Gaynor als Farmonica mit herrlicher Komik dargeboten. Neben Gaynor verdient auch Katie Brennan Glückwünsche für ihre komödiantische Leistung als liebenswert zerstreute Mabel, die Thompsons Monty-Python-hafte One-Liner mit perfektem Timing und Feingefühl serviert. Auch wenn der erste Akt etwas gemächlich in Gang kommt, ist es der zweite Akt, in dem das Musical mit zusätzlicher Frechheit, zweideutigen Anspielungen und absurd überdrehter Farce so richtig abhebt – was im Publikum für reichlich unkontrolliertes Gelächter sorgt. Als Aushängeschild der „From Page to Stage“-Reihe ist Before the Night is Through ein rundum beschwingter Ausflug und der Beweis, dass britisches Musicaltheater quicklebendig ist. Bis 23. Februar 2014 Weitere Infos

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