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REZENSION: Cirque du Soleil's Kurios, Royal Albert Hall ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

18. Januar 2023

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo rezensiert Cirque du Soleils Londoner Produktion 2023 „Kurios“, die heute Abend in der Royal Albert Hall Premiere feierte.

Cirque du Soleil „Kurios“

Royal Albert Hall

18. Januar 2023

5 Sterne

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Ich freue mich jedes Jahr auf den Premierenabend der neuesten Cirque-du-Soleil-Produktion in der Royal Albert Hall – und in diesem Jahr hat die weltberühmte Compagnie ein steampunk-inspiriertes Spektakel nach London gebracht: „Kurios“!

Die diesjährige Show war ein wahres Fest fürs Auge: umwerfende Bühnenbilder und Requisiten von Stéphane Roy sowie Kostüme von Philippe Guillotel, getragen und veredelt von einem hochkarätigen Musikerensemble und einem Team von Choreograf*innen, das die Truppe mit einer herrlich unbändigen, geradezu ansteckenden Energie in Bewegung hielt.

Zu den Höhepunkten im ersten Akt gehörten heute Abend Facundo Giminez und sein unsichtbarer Zirkus, Anne Weissbeckers „Aerial Bike“ (stellen Sie sich vor, Sie radeln zur Rushhour eine Strecke durch die Londoner Innenstadt – nur in der Luft, dann sind Sie nah dran), sowie Andril Bondarenkos „Upside Down World“ und James Gonzalez’ „Rola Bola“.

Im zweiten Akt wird The Seeker – von Anton Valen mit magischer Mystik und Staunen erfüllt – in die Wolken und in eine andere Sphäre getragen, und die Schwerkraft verliert ihren Halt: angefangen bei einer Truppe fliegender Verrückter auf dem „Acro Net“, bis hin zu zwielichtig wirkenden Gestalten in Regenmänteln, die sich in einige der campesten Meereskreaturen überhaupt verwandeln – und das alles, während sie zeitweise bis nahe unter das Dach der Royal Albert Hall aufsteigen und das entsetzte Raunen im Publikum immer lauter wird.

Roman und Vitali Tamanovs „Aerial Straps“ waren von beeindruckender Anmut und zeigten eine feine Synchronität und Kraft – für mich persönlich der schönste Abschnitt des Abends. Besonders deutlich wurde heute, wie dieses Duo zusammen mit den Banquine-Artist*innen beweist: Selbst wenn man reduziert arbeitet und ohne einige der komplexen Apparaturen von Nummern wie den „Russian Swings“ auskommt, können pures Können und eine Gruppe enorm talentierter Akrobat*innen ein Publikum sprachlos zurücklassen.

Neu für mich bei einer Cirque-du-Soleil-Show war das „Theatre Of Hands“: ein cleveres, kurzes Segment im zweiten Akt, das die flinken Fähigkeiten von Nico Baxias zeigt – projiziert auf einen ätherischen Ballon, der hoch über der Menge schwebt.

Wie so oft lässt dieses begnadete Team alles viel zu leicht aussehen. Ist es aber nicht! Was mich den ganzen Abend über zum Lächeln und Lachen brachte, war die offensichtliche Freude der Künstler*innen, während sie sich durch diese Reise in ein skurriles Kuriositätenkabinett schlängeln.

Der einzige Wermutstropfen heute Abend: Die Bühne schien etwas niedriger zu sein als sonst, und wenn man im Parkett auf Bodenhöhe saß, ging ein wenig Action verloren.  Eine Kleinigkeit, aber erwähnenswert in einer ansonsten makellosen Show.

Bravo, Cirque du Soleil!

 

 

 

 

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