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KRITIK: Drip, Roundabout bei Summerhall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Drip, jetzt im Roundabout im Summerhall beim Edinburgh Fringe.

 

Andrew Finnigan in Drip. Foto: John Moore

 

Drip

Roundabout im Summerhall

20. August 2018

4 Sterne

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Tom Wells ist ein witziger, messerscharfer Beobachter queerer Teenager, ihrer Unsicherheiten und ihrer herrlich unbeholfenen Momente – und er hat eine ganze Armada von Aussenseitern und Queers geschaffen, die einander finden und anfangen, sich gemeinsam durchs Leben zu schlagen. Hier treffen wir – mit Musik von Matthew Robins – Liam, der gerade die Schulversammlung moderiert. Liam und sein bester Kumpel Caz sind die einzigen Mitglieder des ersten und einzigen Synchronschwimmteams der Bev Road Baths. Sie machen das, um in der Schule den jährlichen Project Prize zu gewinnen – denn Caz hat noch nie gewonnen. Es gibt nur ein Problem: Liam kann nicht schwimmen.

Das ist eine Show mit jeder Menge Charme: Performer Andrew Finnigan reißt das Publikum auf einer Welle der Zuneigung mit. Songs und Texte tragen Liams Gefühle und die Situation ganz selbstverständlich durch die Handlung – und einige der Reimpaare haben einen wunderbar typischen Victoria-Wood-Touch! Das ist keine Coming-out-Story: Liam und Caz sind zwar erst 15, aber längst geoutet und stolz darauf. Es geht vielmehr um die Herausforderungen, denen wir alle begegnen, und darum, wie wir da durchkommen – und es ist unmöglich, den Saal ohne ein breites Grinsen zu verlassen!

So sehr die Intimität des Roundabout eine starke Verbindung zu Finnigan schafft, ist es eben Theater in der Runde – sodass er zwangsläufig immer wieder mit dem Rücken zu einem Teil des Publikums steht, und manche Momente der Publikumsbeteiligung brauchen etwas zu lange, bis sie in Gang kommen. Doch die Show steuert gekonnt auf ein abschließendes Mitsingen zu, bei dem man den Optimisten in unserer Welt begeistert zujubelt. Allein dafür sollte man sich diese Musical-Comedy nicht entgehen lassen!

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