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REZENSION: Manic Street Creature, Roundabout Summerhall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Paul T Davies bespricht Manic Street Creature, derzeit im Roundabout im Summerhall im Rahmen des Edinburgh Fringe zu sehen.
Manic Street Creature
Roundabout im Summerhall
Edinburgh Fringe
4 Sterne
Gig-Theater hat beim Fringe Hochkonjunktur, und es gibt einige hervorragende Beispiele. Hier ist eines davon: ein schonungsloser Blick auf manische Depression, der uns hinsehen lässt, statt auszuweichen. Es ist die klassische Geschichte – ein Mädchen zieht nach London und verliebt sich –, doch erst mit der Diagnose ihres Freundes fügen sich seine Verhaltensweisen plötzlich zusammen. Und auch ihr Vater leidet an der Erkrankung, wie wir erfahren, als ihre wiederholten Anrufe unbeantwortet bleiben.
Das klingt vielleicht etwas überwältigend – aber glauben Sie mir: Autorin und Komponistin Malmuna Memon hat eine Partitur geschrieben, die einen aufhebt und auf die Achterbahn aus Liebe und Herzschmerz mitnimmt. Gemeinsam mit ihrer Band – Rachel Barnes und Yusuf Memon – führen Riffs und Melodien zu einer emotional wuchtigen Auflösung.
Textlich ist das Stück ein Volltreffer: Kein Wort ist zu viel, es fesselt uns an die Sitze und wirkt, als käme es direkt aus gelebter Erfahrung. Unterstützungsangebote können schwer zugänglich sein, und ich schätze sehr, dass die Produktion Informationen bereithält für alle, die selbst zu kämpfen haben. Das Talent auf der Bühne verdient ausverkaufte Säle – hingehen!
14.–15., 17.–22., 24.–28. Aug
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