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Es ist leicht zu sterben kommt ins Finborough Theatre
Veröffentlicht am
Von
douglasmayo
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Neil McPhersons Stück It Is Easy To Be Dead, das anlässlich des hundertsten Jahrestags der Schlacht an der Somme entstand, feiert seine Weltpremiere am Finborough Theatre vom 15. Juni bis 9. Juli 2016.
It Is Easy To Be Dead basiert auf den Gedichten, Briefen und dem kurzen Leben von Charles Hamilton Sorley. In Aberdeen geboren, studierte Charles Sorley in Deutschland, als der Erste Weltkrieg ausbrach, und wurde kurzzeitig als feindlicher Ausländer interniert. 1914 gehörte er zu den ersten, die sich zur Armee meldeten.
Ein Jahr später fiel er im Alter von 20 Jahren. Seine Gedichte zählen zu den ambivalentesten, tiefgründigsten und bewegendsten Kriegstexten, die je geschrieben wurden.
It Is Easy To Be Dead erzählt Sorleys kurzes Leben anhand seines Werks – mit Musik und Liedern einiger der bedeutendsten Komponisten jener Zeit, darunter George Butterworth, Dòmhnall Ruadh Chorùna, Ivor Gurney, John Ireland, Rudi Stephan und Ralph Vaughan Williams.
Sorley nimmt unter den Dichtern des Ersten Weltkriegs eine Sonderstellung ein. Sein Leben und Werk ordnen sich zeitlich in den patriotischen Idealismus der frühen Kriegsjahre ein, wie ihn Dichter wie Julian Grenfell und Rupert Brooke verkörperten (den Sorley wegen seiner „sentimentalen Haltung“ kritisierte). Vielleicht auch wegen seiner Zeit in Deutschland vor dem Krieg erkannte Sorley die Wahrheit des Krieges lange vor vielen seiner Zeitgenossen – und nahm damit die düstere Ernüchterung späterer Dichter wie Wilfred Owen, Isaac Rosenberg und Siegfried Sassoon vorweg.
Zur Besetzung gehören Jenny Lee (West End, Royal Court Theatre, The Young Vic, Royal Shakespeare Company, Traverse Theatre, Edinburgh), Tom Marshall (National Theatre, West End, Royal Court Theatre, Menier Chocolate Factory) sowie zwei Neuentdeckungen – Alexander Knox als Charles Sorley und der gefeierte junge Tenor Hugh Benson.
It Is Easy To Be Dead enthält Musik und Lieder von George Butterworth. Bühne und Kostüme gestaltet Phil Lindley, Video- und Lichtdesign stammen von Rob Mills, das Sounddesign von Jamie Woods, die musikalische Leitung übernimmt Elizabeth Rossiter. Regie führt Max Key.
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