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REZENSION: Altar Boyz, Greenwich Theatre ✭✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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The Altar Boyz. Foto: Claire Bilyard Haltet euch fest, One Direction – die Altar Boyz sind da! Nachdem sie weltweit auf Tour waren, um Seelen zu retten, lassen diese fünf talentierten Jungs ihre Tour im Greenwich Theatre ausklingen. Anders als die One-Direction-Jungs, die normalerweise in der O2 Arena gleich die Strasse runter auftreten, bevorzugen die Altar Boyz kleinere, intimere Räume, um ihre Magie wirken zu lassen – und wie sie das tun!

Das ist Entertainment mit Vollgas: eine 90-minütige Achterbahnfahrt aus Albernheit mit Herz, unglaublichem Talent und genug Boyband-Klischees, um Take That, Westlife und überhaupt jede andere Boyband vor Neid erblassen zu lassen.

Matthew, Mark, Luke, Juan und Abraham (die Altar Boyz) servieren unglaublich eingängige und urkomische Popnummern, bei denen das Publikum Tränen gelacht hat – und das alles, während sie pures Popstar-Charisma versprühen und so manche der besten Bands locker austanzen.

Dazu kommt ein announcer im Castingshow-Stil, der die Jungs mit himmlischem Pathos anweist, sich in Harmonie zu vereinen: "Bis hierher sollst du dein Haar mit Produkt salben und deine Lenden in Leder gürten, damit du nicht zu einer älteren Zielgruppe abdriftest – was in meinen Augen verabscheuungswürdig ist." Dann ahnt man schnell: Das ist vor allem eins – ein Riesenspass.

Altar Boyz ist echte Ensemblearbeit, und jeder der Jungs bekommt seinen Moment im Rampenlicht. Zu den Highlights zählen Matthews (Liam Doyle) rehäugige Hommage an eine weibliche Zuschauerin, mit der Bitte, seinen Standpunkt zur Enthaltsamkeit zu verstehen; Juans (Faisal Khodabukus) Ricky-Martin-eske La Via Eternal; Luke (Jamie-Ray Hartshorne), dessen Anfälle von „Erschöpfung“ die Gruppe ins Chaos stürzen, ihn aber nicht davon abhalten, ordentlich Moves rauszuhauen; Abraham – der jüdische „Ersatzmann“ fürs Songwriting (Alex Jordan-Mills), der die Show mit der hymnischen I Believe beschliesst; und Marks (Jonny Fines) „Epiphany“, die den Laden zum Stillstand bringt und das Haus abreisst – all das zeigt dieses talentierte Team als echte dreifache Bedrohung auf der Bühne.

Regisseur Steven Dexter, Choreograf Ewan Jones und Musical Director Mark Crossland haben mit Altar Boyz den Boyband-Zauber souverän eingefangen. Pass auf, Louis Walsh – dieses Team könnte dir ernsthafte Konkurrenz machen, wenn es darum geht, den nächsten grossen Act zu formen.

Die Altar Boyz sind nur für ein paar kurze Wochen in London – und es wäre eine Sünde, sie zu verpassen!

Im Ernst: Es ist schade, dass London noch immer keinen Venue-Komplex wie die Off-Broadway New World Stages hat, wo Shows wie Altar Boyz sich für längere Laufzeiten einrichten könnten. Uns fehlt etwas – und wir sind dadurch ärmer.

Altar Boyz läuft bis zum 18. Oktober

Kartenverkauf 020 8858 7755

www.greenwichtheatre.org.uk

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