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REZENSION: Class, The Traverse, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Class, jetzt im Traverse Theatre beim Edinburgh Fringe

Foto: Ros Kavanagh Class

Das Traverse

19. August 2018

4 Sterne

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Brian und Donna werden zu einem Gespräch mit der Lehrkraft ihres Sohnes gebeten, nachdem Tests zeigen, dass er Schwierigkeiten hat, und die Lehrkraft meint, er müsse möglicherweise eine*n Psycholog*in aufsuchen. Seit Kurzem getrennt, hatten Brian und Donna selbst keine gute Zeit in der Schule, und ihre eigenen Unsicherheiten und Abwehrmechanismen greifen schnell – das Gespräch schaukelt sich zur Konfrontation hoch. Das hervorragende Stück samt Inszenierung von Iseult Golden und David Horan nutzt dieses Meeting – und Szenen im Klassenzimmer –, um zu zeigen, dass „Klasse“: die, in die man hineingeboren wird, und die Klasse, in die man in der Schule gesteckt wird, die Chancen für Kinder, Eltern und Lehrkräfte von vornherein ungleich verteilt. Das Ensemble ist großartig: Will O’Connell gibt den Lehrer Mr. McCafferty leidenschaftlich, nervös und – unbeabsichtigt – überfordert; er versucht seinen Job zu machen, sorgt sich aufrichtig um seine Schüler*innen, wird aber von Papierkram und Stress niedergerungen. Stephen Jones überzeugt als Brian, der wütende, verletzte, aggressive, aber verletzliche Vater – und außerdem als der neunjährige Jayden. Komplettiert wird dieses starke Trio von Sarah Morris als Mutter Donna, der Vernünftigen, die Ordnung halten will, und als Kaylie, Jaydens Mitschülerin aus derselben Förderklasse. Das Geniale an dem Stück ist, dass wir durch die so glaubwürdige Darstellung, wie Kinder unterrichtet werden und Dinge von Erwachsenen aufschnappen, die Unvermeidbarkeit erkennen, mit der sich der Kreislauf wiederholt. Eine harte Botschaft – aber das Stück ist ebenso witzig und urkomisch wie schonungslos.

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