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REZENSION: Geek, C Aquilla, Edinburgh Fringe ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

markludmon

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Mark Ludmon rezensiert das neue Musical „Geek“ von Infinity Rep im C Aquila beim Edinburgh Fringe

Geek C Aquila, Edinburgh Fringe

Drei Sterne

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Das Infinity Repertory Theatre aus Boston ist zum sechsten Mal beim Edinburgh Fringe zu Gast und baut damit seinen Ruf aus, neue Arbeiten junger Menschen auf die Bühne zu bringen. Der diesjährige Beitrag ist ein charmantes, ermutigendes neues Musical: „Geek“. Es begleitet eine Teenagerin auf dem Weg, zu akzeptieren, was sie anders macht – und was sie besonders macht.

Diese positive Botschaft wird als moderne Fabel erzählt: angesiedelt in Hopeless Junction im Bible Belt der USA, mit einer Mischung aus magischem Realismus und American Gothic – bevölkert von extremen, schillernden Figuren. Im Mittelpunkt steht die 16-jährige Gibby Stone, deren Gesicht nach einer Aknebehandlung auf schockierende Weise entstellt wird: Ein Quacksalber hat ihr eine Mixtur verabreicht, deren Zutaten von Pferdeurin bis zu Weihwasser reichen. In der kleinstädtischen Welt, die von Religion beherrscht wird, wird Gibby als „Brut des Teufels“ ausgestoßen und muss eine braune Papiertüte über dem Kopf tragen – bis sie schließlich vertrieben wird und sich einer reisenden Truppe von „Freaks“ anschließen muss.

Wie der Titel nahelegt, geht es um all jene, die wegen ihres Andersseins ausgegrenzt werden – von „Geeks“ bis zu „Freaks“ – und darum, wie sie Akzeptanz finden können: bei anderen und bei sich selbst. Das Stück steckt voller schwungvoller, eingängiger Songs mit starken Melodien, geschrieben von Komponist und Texter George Griggs, einem Veteranen der Musikindustrie, der seine Karriere als Musiker in einer Rockband begann.

Begleitet von Keyboard, Gitarre und Percussion singt das vierköpfige Ensemble mit Leidenschaft und Energie in mehreren Rollen – besonders beeindruckend, wenn man bedenkt, dass die Darstellerinnen und Darsteller erst 17 bis 18 Jahre alt sind. Olivia Tebsherany sticht als Gibby hervor, mit einer schönen, seelenvollen Stimme, die in Songs wie dem berührenden „I Am the Real Girl“, „We've Got Life“ und „That Shit's Not Funny Anymore“ glänzt. Es gibt reichlich Ohrwürmer, von der Eröffnungsnummer „Hopeless Junction Is Our Home“ bis hin zum mitreißenden, eingängigen Finale „On My Way“.

Unter der Regie von Paul Andrew Perez, mit musikalischer Leitung von Steve Loftus, wirkt die Show eher wie eine Konzertfassung: vier Mikrofone, dazu nur minimale Requisiten und Bühnenbild. Mit ihrer starken Erzählung und den sympathischen Tunes ist dies ein vielversprechendes neues Werk, das mit etwas Geld und weiterer Entwicklung etwas ganz Besonderes werden könnte.

Zu sehen bis 18. August 2018

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