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REZENSION: Liberty Rides Forth!, Waterloo East Theatre ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo bespricht Liberty Rides Forth!, ein neues Musical von David Kent, das derzeit im Waterloo East Theatre zu sehen ist.

Liberty Rides Forth!

Waterloo East Theatre

4. Oktober 2018

4 Sterne

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Man muss David Kent wirklich Respekt zollen: 2015 fasste er den Entschluss, ein Musical zu schreiben – und nach viel Arbeit sowie ein paar Try-out-Produktionen eröffnete es heute Abend im Waterloo East Theatre vor einem begeisterten Publikum.

Liberty Rides Forth! ist eine echte Musicalkomödie. Es schwingt ein Hauch von Faust mit, dazu eine großzügige Prise Little-Shop-Camp. Trevor, ein aufschiebender Autor, steht unter der Aufsicht von drei „Lehrlings“-Musen, die ihm helfen müssen, einen Roman zu vollenden, damit sie ihren Abschluss machen können. Leider geht alles schief, als eine Beschwörung eine schelmische Vampirin namens Liberty heraufbeschwört, deren Motive mehr als fragwürdig sind.

Mehr zu verraten wäre Spoiler-Territorium – aber sagen wir so: Was folgt, sind ein paar ausgesprochen vergnügliche Stunden im Theater. Kents Buch ist temporeich und steckt voller Witz; die Songs sind meist eher konversationell angelegt, mit ein paar Nummern, die schon gefährlich nah an Showstopper heranreichen.

Als Trevor ist William Hazell ein hervorragender Jedermann-Held. Teil des alltäglichen Gewusels und von Liberty leicht zu beeinflussen, liefert er eine starke Leistung, die einen durchgehend auf seine Seite zieht. Derek Walkers Liberty ist passend larger than life; sein Schlagabtausch auf der Bühne und die Beziehung zu Trevor funktionieren, ohne in Vorhersehbarkeit stecken zu bleiben. Hier braucht es echtes Feingefühl: Wenn man es (halbwegs) geradeaus spielt, verstärkt das die Komik mehr, als wenn man es für billige Lacher völlig überdreht.

Die Musen, gespielt von Chloe Rice, Emma Scott und Georgie Faith, liefern wunderschöne Backing Vocals, einige herrliche komödiantische Momente und genau die richtige Portion Attitüde. Zusammen mit Hazell und Walker hatte dieses eingespielte Ensemble das Publikum von Anfang bis Ende auf seiner Seite.

Regisseurin Susan Raasay lässt genau genug Camp in die Inszenierung einfließen, damit man sich entspannt in diese verrückte Geschichte fallen lassen kann. Michael Roulstons musikalische Begleitung, Arrangements und zusätzliche Musik waren genau richtig: stets eine Stütze für dieses großartige Ensemble und mit einem Under-Scoring, das die Komik in einigen der letzten Momente besonders schön herausarbeitete – das hat mir wirklich gefallen.

Kent befindet sich nun in der beneidenswerten Lage, mehrere Wochen Zeit zu haben, damit sich die Show im Spielbetrieb setzen und noch feinjustieren kann. Mit so einem talentierten Ensemble wäre es spannend zu sehen, wie das Stück gegen Ende seiner Waterloo-East-Spielzeit wirkt.

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