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REZENSION: Cow, Underbelly Cowgate, Edinburgh Festival ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

markludmon

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Jessica Baker Wren in Cow beim Edinburgh Fringe Cow Underbelly Cowgate Drei Sterne Es ist schwer, eine Show nicht zu mögen, in der eine große rote Kuh mitspielt. Wie ein modernes Märchen erzählt Jessica Barker-Wren und Lucy Wrays fesselndes neues Solo-Stück Cow die Geschichte von Bethan, einer jungen Frau, die auf den Markt gekommen ist, um einen Traktor für den Familienhof zu finden – und dabei ihre beste Freundin, Friendly die Kuh, im Schlepptau hat. Schon bald wird klar, dass sie aus Devon nach London geflohen ist, um dort zu arbeiten, nun aber nach dem Tod ihrer Mutter gezwungen war zurückzukehren, um ihrem Vater zu helfen. Gespielt von der talentierten Jessica Barker-Wren führt sie uns durch ihre Heimkehr und durch die oft komischen Begegnungen mit Menschen aus ihrer Jugend, während sie auf ihrer Suche den Markt von Yeoford abklappert. Bethan ist eine großartige Figur: klug, witzig und – genau wie ihre bovine Freundin, die von der Herde ausgegrenzt wird – sehr einsam. Immer wieder bricht Bethan in Gesang aus und erzählt von ihrem neuen Leben in Devon und den Freuden, Wachteln zusammenzutreiben und mit der Kettensäge Holz zu zerkleinern. Pointiert geschrieben und von Barker-Wren äußerst einnehmend gespielt, liefert das Stück viele Lacher und visuell einprägsame Momente, manchmal hart an der Grenze zur unverhohlenen Albernheit – ein reizvoller Kontrast zu der Traurigkeit, die über Bethan hängt. Unter der Regie von Lucy Wray steuert das Drama auf einen verheerenden Höhepunkt zu, der sich ziemlich abrupt und unerwartet düster sowie fast schon gothisch anfühlt; das schmälert jedoch kaum die Vergnügen dieser ländlichen Tragikomödie und die Freude an Barker-Wrens herrlich durchgeknallter Bethan. Laufzeit bis 27. August 2017




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