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REZENSION: School Of Rock, Neues Londoner Theater ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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School Of Rock

New London Theatre

16. November 2017

4 Sterne

Tickets buchen | Mehr Infos Andrew Lloyd Webber kehrt ins West End zurück (über den Umweg Broadway) – und damit auch an den Ort eines seiner grössten Triumphe, Cats (das New London Theatre). Und er ist wieder in Bestform: mit einer Partitur, die eher nach Superstar als nach Phantom klingt. Alles, was wir sagen können: Das ist ein echter Volltreffer.

Basierend auf dem gleichnamigen Film mit Jack Black erzählt School of Rock die Geschichte des Schulabbrechers Dewey Finn, der dringend Geld für die Miete braucht und sich deshalb an der renommierten Privatschule Horace Green als sein Mitbewohner (Aushilfslehrer Ned Schneebly) ausgibt. Während seines Einsatzes formt er die Kinder zu der Band, die er braucht, um den Battle Of The Bands zu gewinnen – und ganz nebenbei erkennen die Kids ihren eigenen Wert und ihr Talent.

Als Dewey Finn liefert David Fynn eine monumentale Leistung ab und setzt seine ganze komödiantische Schlagkraft und sein schauspielerisches Können ein, um diese überlebensgrosse Figur auf die Bühne zu bringen. Ein perfektes Gegenstück ist Florence Jenkins als Rosalie Mullins, Schulleiterin von Horace Green. Mullins’ wunderschöner Sopran und ihre geschniegelt-strenge Schulmeisterinnen-Art – mit einem heimlichen Faible für Stevie Nicks – sind punktgenau getroffen und ein Genuss zum Zuhören.

Richtig abheben kann Fynn aber vor allem in den Szenen mit seiner Klasse. Andrew Lloyd Webbers Team hat in ganz Grossbritannien nach den 39 Kinderdarsteller*innen gesucht, die für diese Produktion die drei Kinder-Casts bilden. Und man muss sagen (zumindest nach dem Team, das ich gesehen habe): Volltreffer – und zwar in rauen Mengen. Wenn das ein Vorgeschmack auf das Talent ist, das gerade in Grossbritannien heranwächst, dann sind wir wirklich in sehr guten Händen.

Florence Andrews (Rosalie) und die Kids aus School Of Rock.

Joshua Vaughan, Jude Harper-Wrobel, Denzel Eboji, Lois Jenkins, James Lawson, Madeleine Haynes, Presley Charman, Harry Egerton, Shoshana Ezequiel, Mia Roberts, Eva Trodd, Nicole Dube und Tom Abisgold – ihr seid alle grossartig!!!

Oliver Jackson und Preeya Kalidas spielen den (echten) Ned Schneebly und Patty Di Marco, Deweys vom Leben zermürbte WG-Mitbewohner*innen.  Leider wird Patty durchgehend zur Panto-Bösewichtin degradiert, und das Fehlen von Give Up Your Dreams – einem Song, der auf seiner transatlantischen Reise offenbar herausgeschnitten wurde – ist spürbar.

Andrew Lloyd Webber, Julian Fellowes und Glenn Slater verdienen Glückwünsche zu einer Produktion, die das Publikum von Anfang bis Ende ganz auf ihrer Seite hat. Laurence Connors Regie, kombiniert mit Anna Louizos’ Bühnenbild und Kostümen, JoAnn M. Hunters Choreografie und Natasha Katz’ Lichtdesign – eine brillante Verbindung aus Theater und Rock, die an Arbeiten von Jules Fisher erinnert – ist erstklassig. Und es ist auch ein Zeichen für den Humor des Lords, dass er einen Witz auf seine eigenen Kosten und seine Cats-Produktion zulässt – und damit tatsächlich einen Lacher landet. Auch die Einbindung von Passagen aus seinem Werk Variations funktioniert hervorragend!

Die Kids aus School Of Rock

Leider hat an dem Abend, an dem ich die Show gesehen habe, Mick Potters Sounddesign der Produktion stark geschadet. Die Vocals gingen unter. Ich bin sicher, das ist nur ein vorübergehender Wackler, der – wie technische Probleme zu Beginn einer Laufzeit – schnell behoben wird. Aber es zeigt, wie knifflig es sein kann, eine Produktion auf die Beine zu stellen, die Rock- und Theater-Elemente miteinander verbindet.

Die Talente dieser unglaublichen Kinderdarsteller*innen zu bündeln und sie live auf der Bühne Instrumente spielen zu lassen – zusammen mit Matt Smiths unglaublich versierter „Halb-Band“ – funktioniert wunderbar und verstärkt nur den magischen Zauber, den diese Produktion entfaltet.

School of Rock ist ein Triumph. Es sieht nach einer ordentlichen Laufzeit im New London Theatre aus. Ob es an die Spielserie des Mega-Hits Cats des Lords herankommt, wird die Zeit zeigen.

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