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KRITIK: Spamilton An American Parody, Off-Broadway Cast-Aufnahme ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo rezensiert die Off-Broadway-Castaufnahme von Spamilton – An American Parody von Gerard Alessandrini.

Spamilton – An American Parody

Off-Broadway-Castaufnahme

DRG Records

3 Sterne

Exemplar kaufen Zum ersten Mal überhaupt nehmen Gerard Alessandrini und seine Mitstreiter*innen von Forbidden Broadway eine einzige Show – und einen einzigen Komponisten – ins Visier: die Show Hamilton, der Komponist Lin-Manuel Miranda. Das Ergebnis ist Spamilton – An American Parody.

Lin-Manuel wird dabei ganz klar als Broadways Retter gezeichnet. Es gibt reichlich Gags – und Alessandrinis Mash-ups, die Broadway-Klassiker wie Guys and Dolls, Man of La Mancha, Camelot, The Music Man, Gypsy und The Unsinkable Molly Brown einbeziehen.

Keine der Figuren aus Hamilton bleibt verschont: Aaron Burr, Sir, Nervous-er, The Schuyler Puppets, Daveed Diggs – The Fresh Prince Of Big Hair, The Film Where It Happens und Who Lives, Who Dies, Who Cries. All das enthält typische Momente parodistischer Brillanz von einem Mann, der den Broadway seit vielen Jahren gnadenlos – und mit Liebe – auseinandernimmt. Aber reicht das, um eine ganze Show zu tragen? Das wird sich zeigen, wenn die Produktion später in diesem Jahr in der Menier Chocolate Factory eröffnet; als Aufnahme nutzt sich das Konzept jedoch recht schnell ab.

Wenn man die Forbidden-Broadway-Aufnahmen kennt, hat man den Kern vieler dieser Witze schon einmal gehört – und es ist höchste Zeit, die „British Invasion“-Gags zu den Akten zu legen. Die waren schon vor Ewigkeiten nicht mehr lustig. Inzwischen ist es einfach nur noch das Reiten eines toten Pferdes.

Ansonsten steckt hier immerhin ein halbgutes Stück drin. Zu den Highlights gehört ein Liebeslied an Sondheim, das sich zu einer ziemlich gelungenen Sondheim-Parodie entwickelt – Another Hundred Syllables, No One Will Listen und Look I Made A Rap.

King George stellt fest, dass „Straight“ zurück ist, und es gibt ein starkes Trio mit Lin-Manuel, Beyoncé und Gloria Estefan.

Ein paar wirklich großartige Momente entstehen, wenn Ticket-schnorrende Frauen über Sweeney Todd ihren Weg in die Aufnahme finden – dank der fabelhaften Christine Pedi als Bernadette Peters und Liza (Nachname überflüssig) sowie Nora Schell als Audra MacDonald.

Dan Rosales, der durchgehend Lin-Manuel spielt, passt perfekt zu den schlagfertigen Raps; seine Miranda-ähnliche Energie und Begeisterung kommen auf der Aufnahme bestens rüber. Chris Anthony Giles liefert einen brillanten Burr, und Nora Schells Barbra ist ein Vergnügen.

Unterm Strich ist Spamilton ein kurzweiliges Hörvergnügen; Alessandrinis wortgewandte, schnelle Texte funktionieren hervorragend mit den unterschiedlichen Musikstilen, die dieser Parodie zugrunde liegen. Kein Zweifel: Seine spitzen Seitenhiebe auf den Broadway entspringen Liebe – und einem enzyklopädischen Wissen über Musicaltheater.

Aber Russell Crowe als Burr im Film – lassen wir das Schicksal damit besser gar nicht erst herausfordern.

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