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REZENSION: Tremor, Roundabout im Summerhall, Edinburgh Fringe ✭✭✭
Veröffentlicht am
Von
pauldavies
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Paul T Davies bespricht Tremor, derzeit im Roundabout at Summerhall im Rahmen des Edinburgh Fringe zu sehen
Paul Rattray und Louise Collins in Tremor. Foto: Chris Lloyd Tremor Roundabout at Summerhall, Edinburgh Fringe
20. August 2018
3 Sterne
Als Toms Ex, Sophie, bei ihm auftaucht, wird schnell klar, dass er weder gefunden werden noch Kontakt zu ihr haben möchte. Brad Birchs Stück ist ein gutes Beispiel für perfekt getimte Enthüllungen. Was wir zunächst für eine Affäre halten, die schiefgelaufen ist, wird Schicht um Schicht abgetragen – bis sich etwas deutlich Interessanteres offenbart.
Tom und Sophie sind Überlebende eines Busunglücks, bei dem 32 Menschen starben. Tom war der einzige Überlebende, der der Polizei meldete, der Fahrer – ein Muslim – habe getrunken. Der Fahrer kam ins Gefängnis und ist nach seiner Entlassung nun im Sterben; er hat darum gebeten, Tom zu treffen. Sophie hat das bereits getan, doch Tom ist entschlossen: Er wird dem Fahrer nicht verzeihen.
Louise Collins und Paul Rattray spielen sehr überzeugend und bauen die Spannung gekonnt auf. Doch das Ende – dass Tom Teil einer rechtsgerichteten Organisation ist, die einen Krieg gegen „sie“ inszeniert – wirkte konstruiert. An dieser Produktion des Sherman Theatre gibt es viel zu loben, aber im Vergleich zur Flut an Inszenierungen allein an diesem Spielort bietet sie wenig wirklich Herausragendes. Eine solide, handwerklich gute Arbeit, die es am Fringe jedoch schwer hat, sich abzuheben.
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