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REZENSION: Wild Bore, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭

Veröffentlicht am

16. August 2017

Von

pauldavies

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Wild Bore 

Traverse Theatre

10. August 2017

3 Sterne

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Also, folgendes: Eine Show, die aus vernichtenden Kritiken entstanden ist – teils gegen die Künstler*innen gerichtet, teils aus Rezensionen zusammengetragen –, muss nun selbst rezensiert werden. Plötzlich wird mir bewusst, dass alles, was ich sage, am Ende in der Show landen könnte!

Bringen wir die Sache aus dem Weg, dass die Performer*innen beim Zitieren der Kritiker*innen ihren Hintern sprechen lassen – denn natürlich reden wir ja „aus dem Arsch“ –, und dass einige wirklich bösartige Kritiken mit dem Publikum geteilt werden. Aber Zoe Coombs Marr, Ursula Martinez und Adrienne Truscott haben sich dieses Material zu eigen gemacht und daraus eine kathartische, anarchische Show gebaut, die viele laut-lachen-Momente hat.

Die Show macht großen Spaß und hat einiges zu sagen über Meta-Theater und Meta-Kritik; wer selbst Theater macht, wird die Anspielungen genießen, und die Performer*innen nehmen sowohl sich selbst als auch die Kritiker*innen herrlich auf die Schippe. Allerdings wird der Hintern-Witz etwas zu oft bemüht und dadurch ein wenig ermüdend, und manche Gags verlieren mit der Zeit an Wirkung. Eine etwas kürzere Fassung wäre noch effektiver gewesen.

Es gibt außerdem einen wirklich gelungenen Eingriff durch eine vierte Figur, die die Show in ein neues Licht rückt und treffsicher aktuelle Trends, Privilegien und sogar die Programmgestaltung des Traverse kommentiert. (Das zu verraten wäre schade.) Und das Stück endet mit einer urkomischen Persiflage auf Theater-Genres – und einer Rückeroberung dieser schlechten Kritiken. Bei weitem nicht das Schlimmste, was man beim Fringe sehen kann!

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Hier klicken für mehr Berichterstattung vom Edinburgh Fringe

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