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Theatre Témoin bringt Feed zum Edinburgh Fringe Festival

Veröffentlicht am

16. Mai 2018

Von

douglasmayo

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Foto: Michael Wharley

Willkommen in der elektrisierenden Welt von Feed, wo Gefühle zur Währung werden und Ihre Leidenschaften und Fantasien – gegen Bezahlung – bedient werden.

Nach den ausverkauften Erfolgen von The Marked und The Fantasist kehrt Theatre Témoin zurück und bringt seinen unverwechselbar lebendigen visuellen Stil in eine Welt aus Clickbait-Kultur, Fake News und digitaler Völlerei.

Eine palästinensische Frau macht ein eindringliches Foto von einem Jungen. Ein Journalist stiehlt das Bild für einen themenfremden Artikel. Eine Bloggerin ist von dem Artikel zu Tränen gerührt und veröffentlicht eine Hommage. Ein SEO-Spezialist lässt diese Hommage viral gehen. Nun geraten alle vier in einen Medienstrudel – eine surrende Geschichte, die von der Realität in eine düstere Fantasie kippt, während die Algorithmen unablässig daran arbeiten, „das zu liefern, was die Leute wollen“.

Mit dem scharfzüngigen und zugleich ausgelassenen Geist des Bouffon erkundet Theatre Témoin die düstere Absurdität der heutigen Medienlandschaft – und das, was der Kapitalismus aus ihr gemacht hat. Mit Unterstützung von Dramaturgie-Mentor Chris Thorpe wirft Feed einen Blick darauf, wie Algorithmen und Kapitalismus die Informationen formen, die wir online erhalten und konsumieren – und wie diese Informationen uns wiederum prägen.

Zum Ensemble von Feed gehören Jonathan Peck, Louise Lee und Yasmine Yagchi.

Theatre Témoin legt großen Wert darauf, Communities in den Entstehungsprozess seiner Arbeiten einzubeziehen, und hat während der Entwicklung zahlreiche R&D-Workshops mit jungen Menschen durchgeführt.

Feed ist eine Koproduktion mit The Lowry und The Everyman Cheltenham und wird vom Arts Council England sowie dem Charles Irving Trust unterstützt.

Regisseurin Ailin Conant kommentiert: Als wir anfingen, an Feed zu arbeiten, war es im Schatten von Brexit und Trump, und wir dachten, wir würden ein Stück über Echokammern, Fake News und gesellschaftliche Spaltung machen. Je mehr wir jedoch recherchierten, desto klarer wurde uns, dass es in Feed eigentlich um den Kapitalismus geht; es ist ein Stück über die Aufmerksamkeitsökonomie – und darüber, wie unsere Aufmerksamkeit als Konsument*innen, unser Engagement, unsere emotionale Erregung und die Zeit, die wir damit verbringen, Inhalte mit den Augen aufzusaugen, zur wertvollsten Ware auf dem heutigen Markt geworden ist. Das bedeutet, dass alles, was Emotionen auslöst – Humor, Skandal, Empörung, Sensationslust – nach oben gespült wird, während Nuancen und tiefes Nachdenken aus dem Bild gedrängt werden. Fake News und gesellschaftliche Spaltungen gehören dazu, aber sie sind ein nebensächliches Nebenprodukt von etwas sehr viel Dunklerem und Hinterhältigeremund letztlich nur die Spitze des Eisbergs. Feed läuft vom 3.–27. August 2018 um 14 Uhr im Pleasance Dome (King Dome) im Rahmen des Edinburgh Fringe 2018.

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