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REZENSION: Eine Weihnachtsgeschichte, Waterloo East Theatre ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo bespricht A Christmas Story, ein Musical von Benj Pasek, Justin Paul und Joseph Robinette, derzeit im Waterloo East Theatre zu sehen.

A Christmas Story Waterloo East Theatre

30. November 2018

4 Sterne

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Basierend auf dem gleichnamigen Film von 1983 ist A Christmas Story eine wunderbare Hommage an die Kindheit in einer mittelamerikanischen Kleinstadt der 1940er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen Ralphie, sein Bruder Randy und ihre Eltern; das Musical dreht sich um Ralphies Mission, zu Weihnachten ein Luftgewehr (BB Gun) zu bekommen.

In der heutigen Zeit würde man die Wahl ausgerechnet einer Waffe wohl hinterfragen, doch ein grosser Teil des Reizes dieses Musicals entsteht gerade aus dem historischen Setting. In einer Welt vor Fernsehen, Computern und Massenmedien war echte Fantasie König – und durch diese Brille betrachtet machen die Eigenheiten von Ralphie, seiner Familie und seinen Freund:innen A Christmas Story zu einem Vergnügen.

Mit Musik von Benj Pasek und Justin Paul (Dear Evan Hansen, The Greatest Showman) besitzt A Christmas Story eine helle, eingängige Partitur, die Joseph Robinette's Buch punktgenau akzentuiert. In den sicheren Händen von Inga Davis-Rutter und ihrer kleinen (wenn auch nicht genannten) Band ist A Christmas Story ein zweistündiges, vergnügliches Familienmusical, das sein Tempo durchgehend hält.

Felix Hepburn trifft den Geist des jungen Ralphie perfekt, an seiner Seite Ethan Manwaring als sein vom Pech verfolgter Bruder Randy. Lucyelle Cliffe und Simon Willmont vervollständigen das Bild als Ralphies Mutter und der "Old Man" und würzen diese Figuren mit genug Schrulligkeit und Wahrheit, um sie zu echten Highlights dieser Produktion zu machen. Die Schlichtheit ihrer Beziehungen wird in der Nummer "Just Like That" wunderbar eingefangen – nichts ist je so schlimm, wie es scheint.

Als Ralphies Lehrerin Miss Shields sorgt Jenny Gayner für etwas Razzmatazz, was sich jedoch im Vergleich zur sonstigen Einfachheit der Geschichte ein wenig fehl am Platz anfühlt. Garry Freer führt als Jean Shepherd als Erzähler aus der Gegenwart durch den Abend – als Radiopersönlichkeit. In breitem Stil gehalten, liefern diese Passagen eine interessante moderne Beobachtung des Geschehens der 1940er-Jahre.

A Christmas Story profitiert ausserdem von einigen grossartigen Momenten mit Ralphies Freund:innen (und Feind:innen) – und Bradley Riches, Alfie Turnbull, Daniel Osei, Ethan Quinn, Chloe Weir und Alice Bonney begeistern durchweg.

Regisseur Gerald Armin hat erneut die Essenz eines grossen Broadway-Musicals auf eine Off-West-End-Bühne verdichtet. Das ist nie ganz einfach, doch abgesehen von ein paar langsameren Umbauten funktioniert es. Man kann sich allerdings nicht verkneifen, sich zu fragen, wie diese Produktion mit etwas mehr Bühnenraum zum Atmen wirken würde.

A Christmas Story ist nur schwer nicht zu mögen. Es ist eine einfache, aber charmante Geschichte, mit leicht verrückten, dabei sehr wiedererkennbaren Eltern und genügend Kindern, um einen bis zum nächsten Weihnachten mit Schmalz zu versorgen – und daran ist nichts auszusetzen.

Bis 22. Dezember 2018

A CHRISTMAS STORY TICKETS

 

 

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