NACHRICHTEN
REZENSION: Adler und Gibb, Royal Court
Veröffentlicht am
Von
stephencollins
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Denise Gough als Louise in Adler & Gibb am Royal Court Foto: Alastair Muir Adler & Gibb
Royal Court Theatre
24. Juni 2014
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Ich habe gestern Abend Tim Crouchs neues Stück Adler & Gibb gesehen, das derzeit am Royal Court in einer vom Autor selbst (gemeinsam mit Karl James und Andy Smith) inszenierten Produktion läuft, und habe eigentlich nur drei Dinge dazu zu sagen.
Erstens: Es war schon alles, was ich aufbringen konnte, um während des Großteils des ersten Akts wach zu bleiben. Das laute Schnarchen eines Mitbesuchers half dabei mehr als Text, Konzept oder Darstellerleistungen.
Zweitens: Im Programmheft wird eingeräumt dass das Stück von der Faszination des Autors für Form geprägt ist. Diese Faszination sollte besser anderweitig und sinnvoller eingesetzt werden.
Drittens: Obwohl meine Begleitung das Erlebnis nicht ganz so unerquicklich fand wie ich und einige Passagen amüsant und fesselnd fand, war sie dann doch nicht so sehr dabei, dass sie den zweiten Akt durchgestanden hätte.
Um Mark Shenton zu zitieren:
"....ich konnte beim besten Willen nichts davon verstehen. Jedenfalls nicht so, dass ich mich darauf hätte einlassen können – bis zu dem Punkt, dass mir irgendjemand darin wirklich wichtig gewesen wäre."
Ganz genau
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