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BEWERTUNG: Willemijn Verkaik im Konzert, Ambassadors Theatre ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

emmaclarendon

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Willemijn Verkaik in Concert Ambassadors Theatre

25. August 2015

4 Sterne

Was verbindet Wicked, We Will Rock You und Tarzan? Die atemberaubend kraftvollen Auftritte von Willemijn Verkaik in diesem ganz besonderen Konzert, das den Fokus auf die große Bandbreite an Rollen legt, die sie bislang in ihrer Karriere gespielt hat.

Das Konzert begann in der Eröffnungsnummer „A Piece of Sky“ noch etwas zögerlich, doch Verkaik war schnell warm – und schon bald wurde klar, wie sehr sie den Moment genoss und in der Musik aufging, die sie auf die Bühne brachte.

Was Willemijn so hörenswert macht, ist die Vielseitigkeit ihrer Stimme und die Art, wie es ihr gelingt, aus jeder einzelnen Note jede Nuance an Emotion herauszuholen. Besonders deutlich wurde das in der akustischen Version von „The Winner Takes It All“, die noch verletzlicher und herzzerreißender klang als je zuvor.

Verkaiks Interpretationen ließen uns bekannte Songs aus einem neuen Blickwinkel hören. Natürlich trugen auch die großartige Band und ihre starken Leistungen dazu bei – doch es klang, als würde sie verschiedene Schichten in den Liedern freilegen und sie dadurch ganz eigen machen. Ihre Version von „You’ll Be in My Heart“ war ein Augen- und Ohrenöffner – sie ließ das Publikum aufhorchen und aufmerksam werden (und machte nebenbei richtig Lust, sich ein Ticket nach Stuttgart zu buchen, um sie dort in Tarzan zu erleben).

Umso bedauerlicher war, dass die Akustik bei einigen Nummern – etwa bei „My Strongest Suit“ – stellenweise zu wuchtig wirkte und damit etwas von der Aufrichtigkeit verlor, die Verkaiks warme Vocals zuvor so schön transportierten. Doch dem Publikum schien das kaum – wenn überhaupt – etwas auszumachen: Von dem Moment an, in dem Verkaik die Bühne betrat, bis zum äußerst kraftvollen Finale blieb die Begeisterung spürbar.

Auch die stimmliche Dynamik zwischen Verkaik und Victoria Hamilton-Barritt im Duett „Don’t Forget Me“ war beeindruckend: Beide waren gleichermaßen stark, ergänzten sich wunderbar – warm, zart und mit großem Verständnis und Respekt für die Musik, die sie präsentierten.

Doch während die erste Konzerthälfte von kraftvollen, dramatischen Songs geprägt war, ging es in der zweiten Hälfte deutlich entspannter zu.

Ihre Interpretationen von „Another One Bites the Dust“ sowie ihr Duett mit James Fox, „Who Wants to Live Forever“, zeigten eine andere Seite ihrer Persönlichkeit. Bei „Another One Bites the Dust“ bekam das Publikum mehr Attitüde und Mut zu sehen – eine Note, die bis dahin im Konzert so noch nicht durchschimmerte. „Who Wants to Live Forever“ hingegen war stilvoll und zugleich schlicht und zeigte eine echte Chemie zwischen Fox und Verkaik.

Und natürlich wäre kein Willemijn-Verkaik-Konzert komplett ohne ein Medley aus Songs aus Wicked, in dem sie über sechs Jahre hinweg immer wieder aufgetreten ist. Das katapultierte das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes in Hochstimmung – eine Standing Ovation krönte den festlichen Abschluss des Abends.

Ein brillantes, energiegeladenes Konzert, das klar zeigte, dass Verkaik gerade die Zeit ihres Lebens hat – und nicht den Eindruck macht, in absehbarer Zeit vom Gas zu gehen.

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