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Rezension: The Approach, Assembly Hall, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

markludmon

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Mark Ludmon rezensiert Mark O’Rowes neuestes Stück The Approach in der Assembly Hall beim Edinburgh Fringe

The Approach beim Edinburgh Fringe. Foto: Patrick Redmond The Approach Assembly Hall, Edinburgh Fringe

Vier Sterne

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In seiner Sezierung von Freundschaft und Beziehungen wirkt Mark O’Rowes neues Stück The Approach fast schon voyeuristisch. Über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg begleitet es drei Frauen, die sich – in wechselnden Zweierkonstellationen – in einem Café in Dublin treffen, um sich auf den neuesten Stand zu bringen. Vom Banalen bis zum zutiefst Persönlichen hat man das Gefühl, als würden wir ganz normale Gespräche belauschen, die nach und nach rohe Emotionen und Schmerz unter dem leichten, klatschhaften Ton freilegen.

Das Trio – die Schwestern Anna und Denise und ihre Freundin Cora – verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, die bis in eine unbeschwerte Zeit zurückreicht, als sie jung, glücklich und ungebunden waren. Nun, auf dem Weg ins mittlere Lebensalter, manövrieren sie sich durch schwierige Beziehungen, die wie eine Reaktion auf die Einsamkeit wirken, die nach dem Verlust ihrer jugendlichen Nähe geblieben ist. Doch während sie über Diäten und das Leben in Dublin plaudern, bleiben die Fakten flüchtig und verschieben sich. Die Geschichten der Frauen treten nur stückweise hervor, wenn Fragmente aus Vergangenheit und Gegenwart in dem auftauchen, was Cora ihre „Deep Chats“ nennt. Manche Details bleiben im Unklaren oder werden nicht ausgesprochen – ein Hinweis auf schmerzhafte Erinnerungen, über die keine von ihnen sprechen kann. Das macht The Approach mit seiner kompakten Laufzeit von 65 Minuten zu einem intensiven Erlebnis – als versuche man, das Puzzle eines mitgehörten Gesprächs auseinanderzunehmen.

Die Stärke der Produktion liegt in drei zurückgenommenen, aber subtil kraftvollen Darbietungen von Cathy Belton, Aisling O’Sullivan und Derbhle Crotty. Unter der Regie des Autors verwandeln sie die scheinbar alltäglichen Plaudereien in eine exquisit nuancierte Erkundung komplexer Beziehungen, in denen vergangene Traumata und Ressentiments frustrierende Barrieren für echte Nähe errichtet haben.

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