Die mit großer Spannung erwartete Londoner Rückkehr von Death Note: The Musical hat mit der Bekanntgabe der vollständigen Besetzung einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Das auf dem Manga basierende Musical wird in einer streng begrenzten sechswöchigen Spielzeit am Barbican Theatre vom 30. Juli bis 12. September 2026 zu sehen sein, und die Vorfreude bei den Londoner Theaterbesuchern wächst rasant.
Basierend auf der weltweit geliebten Manga-Serie von Tsugumi Ohba und Takeshi Obata hat sich Death Note bereits als Bühnenerfolg in Asien und darüber hinaus bewiesen. Nun, mit einer neu gestalteten Produktion, die frisches Material neben der gefeierten Originalpartitur vereint, ist die Show bereit, diesen Sommer einen bedeutenden Eindruck in der West End- und Londoner Theaterszene zu hinterlassen.
Wer ist in der Besetzung von Death Note: The Musical?
Die zuvor bestätigten Hauptdarsteller Xander Pang und Colin Ryan werden ihre Rollen als Light Yagami bzw. L erneut übernehmen – die beiden brillanten Köpfe, die in einem tödlichen Katz-und-Maus-Spiel im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Ihnen schließen sich mehrere spannende neue Mitglieder der Kompanie an.
Stephanie Zaharis übernimmt die Rolle der Misa Amane, des hingebungsvollen Popidols, das sich in Lights gefährliche Mission verstrickt. Broadway- und internationaler Bühnenstar Telly Leung, bekannt durch seine Arbeit in Aladdin und Godspell, wird den Shinigami (Todesgott) Ryuk spielen – das übernatürliche Wesen, das die gesamte Handlung in Gang setzt, indem es sein Notizbuch in die Menschenwelt fallen lässt. Grace Mouat, ein aufsteigendes Talent im British Musical Theatre, vervollständigt das Shinigami-Hauptduo als Rem.
Die weiteren benannten Rollen werden verkörpert von Paolo Montalban als Soichiro Yagami (Lights Vater und leitender Polizeidetektiv), Chloe Saracco als Jerasu und Elise Buckley als Sayu, Lights jüngere Schwester.

Ein vielfältiges und dynamisches Ensemble
Über die Hauptbesetzung hinaus hat die Produktion ein umfangreiches Ensemble zusammengestellt, das den Umfang und den Ehrgeiz dieser Inszenierung widerspiegelt. Die Kompanie umfasst CJ Benoiton, Louise Liluna Browning, Aoife Haakenson, Samantha Ho, Katie Ka Lay Ho, Olivia Hazel Jones, Matthew Koon, Abel Law, Luchia Moss, Patrick Munday, Richie Paisley, Regine Phua, Nicky Wong Rush und Ernest Stroud.
Nicole Carlisle, Renz Cardenas und David Ouch stoßen als Swings hinzu, während Sian Yeo die doppelte Verantwortung als Swing und Dance Captain übernimmt. Mit der Choreografie von Fabian Aloise wird die Körperlichkeit und Bewegung des Ensembles offensichtlich eine bedeutende Rolle dabei spielen, die übernatürliche Welt von Death Note auf der Bühne zum Leben zu erwecken.
Wovon handelt Death Note: The Musical?
Für diejenigen, die mit der Vorlage nicht vertraut sind: Death Note erzählt die Geschichte von Light Yagami, einem außergewöhnlich begabten Gymnasiasten, der auf ein mysteriöses Notizbuch stößt. Dieses „Death Note" besitzt eine erschreckende Macht: Jeder, dessen Name auf seinen Seiten steht, wird sterben. Überzeugt, diese Macht nutzen zu können, um die Welt von Verbrechern zu befreien und eine Utopie zu erschaffen, nimmt Light die Identität von „Kira" an und beginnt seinen Feldzug der Selbstjustiz.
Doch seine Taten erregen die Aufmerksamkeit von L, einem zurückgezogen lebenden und ebenso brillanten Detektiv, der entschlossen ist, den Mörder zu entlarven. Was folgt, ist ein spannungsgeladener psychologischer Thriller – ein Kräftemessen zweier Genies, die jeweils versuchen, den anderen zu übertrumpfen. Die Shinigami, Ryuk und Rem, schweben am Rand des Geschehens, an ihre eigenen übernatürlichen Regeln gebunden und doch tief in menschliche Angelegenheiten verstrickt.
Der Manga hat sich weltweit über 30 Millionen Mal verkauft und Anime-Serien, Realverfilmungen und nun diese Bühnenfassung hervorgebracht, die 2015 zunächst in Japan Premiere feierte, bevor Produktionen in Südkorea und anderen Ländern folgten.
Eine neu gestaltete Produktion mit neuem Material
Diese Londoner Inszenierung ist nicht einfach eine Übernahme einer bestehenden Produktion. Das Kreativteam hat ein überarbeitetes Skript entwickelt und neue Songs hinzugefügt, um Frank Wildhorns Originalpartitur zu ergänzen. Wildhorn, ein produktiver Broadway- und internationaler Komponist, bekannt durch Jekyll & Hyde, The Scarlet Pimpernel und Bonnie & Clyde, hat die Musik ursprünglich für die asiatischen Premieren der Show komponiert. Die Liedtexte stammen von Jack Murphy, das Buch von Ivan Menchell.
Regisseur Stephen Whitson leitet die Produktion und arbeitet mit Designer Jon Bausor zusammen, um die visuelle Welt der Show zu erschaffen. Bausor's bisherige Arbeiten in Theater, Oper und Immersive-Events lassen vermuten, dass die Barbican-Inszenierung etwas visuell Beeindruckendes und Atmosphärisches bieten wird – bestens geeignet für eine Geschichte, die die Grenze zwischen dem Alltäglichen und dem Übernatürlichen überschreitet.
Warum das Barbican der perfekte Veranstaltungsort ist
Die Wahl des Barbican Theatre erscheint für eine Produktion dieser Art passend. Das Haus war schon lange eine Heimat für ambitioniertes, visuell einfallsreiches Theater, das Grenzen auslotet – von internationalen Übernahmen bis hin zu kühnen neuen Werken. Seine technischen Möglichkeiten und flexiblen Bühnenoptionen sollten es dem Kreativteam ermöglichen, die beiden Welten von Death Note vollständig zu verwirklichen – die alltägliche Realität Tokios und das unheimliche Reich der Shinigami.
Das Barbican ist auch zu einem Ziel für Produktionen geworden, die ein Publikum jenseits der traditionellen Theaterbesucher anziehen. Angesichts der enormen weltweiten Fangemeinde für den Death Note-Manga und -Anime wird diese begrenzte Spielzeit wahrscheinlich ein jüngeres, vielfältigeres Publikum neben erfahrenen Musical-Fans ansprechen. Wer andere einfallsreiche, genreübergreifende Musicals im Barbican und in ganz London genossen hat, für den fühlt sich dies wie ein natürlicher nächster Schritt an.
Der wachsende Trend von Manga und Anime auf der Bühne
Death Note: The Musical kommt als Teil eines breiteren Trends nach London, bei dem japanisches Erzählen auf westlichen Bühnen Fuß fasst. My Neighbour Totoro war ein großer kritischer und kommerzieller Erfolg am Barbican, gewann mehrere Olivier Awards und bewies, dass anime-inspirierte Produktionen in London florieren können.

Der Erfolg von Totoro hat zweifellos den Weg für weitere Produktionen geebnet, die aus dieser reichen Erzähltradition schöpfen. Death Note bietet etwas vom Ton her ganz anderes – einen düsteren psychologischen Thriller statt eines sanften Familienabenteuers –, doch die Begeisterung des Londoner Publikums für japanisch inspiriertes Theater ist eindeutig vorhanden. Mit seiner leidenschaftlichen weltweiten Fangemeinde und einer Geschichte, die sich hervorragend für die dramatischen Möglichkeiten des Musicaltheaters eignet, könnte Death Note der nächste große Crossover-Hit werden.
Sollten Sie Tickets buchen?
Mit nur sechs Wochen geplanter Aufführungen handelt es sich um ein wirklich begrenztes Engagement. Produktionen am Barbican mit einer starken vorhandenen Fangemeinde tendieren dazu, sich schnell zu verkaufen, und die Kombination aus einer weltweit bekannten Vorlage, einem talentierten internationalen Ensemble und neuem kreativem Material macht dies zu einer der spannendsten neuen Shows der Sommersaison 2026.
Wenn Sie ein Fan des Mangas oder Animes sind, ist dies eine unverpassbare Gelegenheit, die Geschichte mit einer vollständigen Theaterpartitur und einer neu gestalteten Inszenierung, die speziell für das Londoner Publikum entwickelt wurde, zum Leben erwachen zu sehen. Und wenn Sie einfach nach etwas anderem als dem üblichen West-End-Angebot suchen – einem düsteren, intellektuell fesselnden Musical-Thriller mit übernatürlichen Elementen –, verspricht Death Note eines der unverwechselbarsten Theatererlebnisse des Jahres zu werden.
Tickets für Death Note: The Musical am Barbican Theatre sind jetzt für Aufführungen vom 30. Juli bis 12. September 2026 im Verkauf.
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Susan Novak has a lifelong passion for theatre. With a degree in English, she brings a deep appreciation for storytelling and drama to her writing. She also loves reading and poetry. When not attending shows, Susan enjoys exploring new work and sharing her enthusiasm for the performing arts, aiming to inspire others to experience the magic of theatre.
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