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REZENSION: Flashdance - Das Musical, UK-Tour ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo rezensiert Flashdance The Musical und findet: viel Glanz, aber wenig Substanz in dieser Bühnenadaption des ikonischen Achtzigerjahre-Films.

 

Joanne Clifton als Alex Owens in Flashdance The Musical Flashdance The Musical

UK-Tournee

3 Sterne

Flashdance UK-Tourplan Als ich in Australien aufwuchs, sorgte die Einführung von MTV dafür, dass in einem Sommer zwei Filme die Szene beherrschten – dank der Musikvideos, die begleitend dazu produziert wurden. Diese Filme waren Footloose und Flashdance. Keine Frage: Die Soundtracks beider Filme haben ihnen über die Jahre einen ikonischen Status verschafft – und inzwischen wurden beide als grosse Tournee-Musicals für die Bühne adaptiert. Meine Meinung zu Footloose ist dokumentiert – aber wie schlägt sich Flashdance, jetzt, wo auch diese Produktion auf UK-Tournee ist?

Die Antwort: nicht gut.

Ben Adams und das Ensemble von Flashdance. Foto: Brian Hartley

Joanne Clifton bringt die Energie und den Biss von Alex Owens punktgenau auf die Bühne. Flashdance ist ihre Geschichte, doch insgesamt wirkt alles etwas oberflächlich – was vor allem am schwachen Buch liegt. Ben Adams gibt einen überzeugenden Nick Hurley, hin- und hergerissen zwischen der Verpflichtung gegenüber dem Familienunternehmen und der Verantwortung für seine Belegschaft. An seiner Aussprache müsste allerdings noch gearbeitet werden, denn dadurch gingen viele Songtexte verloren. Unterstützung erhalten sie durch einige wunderbare Leistungen von Carol Ball (Hannah), Rikki Chamberlain (Harry), Matt Concannon (CC), Hollie-Ann Lowe (Gloria), Sia Dauda (Kiki) und Demmileigh Foster (Tess). Der Rest des Ensembles gibt 110% – an Einsatz mangelt es wirklich nicht. Sie sind der Hauptgrund für die Drei-Sterne-Wertung dieser Show.

Joanne Clifton und das Ensemble von Flashdance

Viele der grossen Nummern aus dem Film sind dabei – etwa Maniac, Manhunt und What A Feeling. Zusammen mit ein paar grossen Achtziger-Hits sorgen sie für energiegeladene Produktionsnummern. Doch das reicht nicht, um das schlampige Buch und die erstaunliche Emotionslosigkeit dieses Stoffes zu retten. Das liegt nicht am Cast – aber am Material selbst muss deutlich gearbeitet werden, und dafür gibt es keine Abkürzung. Übrig bleibt eine Reihe starker Produktionsnummern, die das Publikum Spass haben lassen wollen, aber keine Show, die sie trägt.

Hannah Chiswick tut ihr Bestes, Flashdance zu inszenieren, doch erneut lässt sie das Material im Stich. Das Bühnenbild von Takis macht die Dinge unnötig kompliziert. Es ist unglaublich überladen und ständig in Bewegung – doch diese Bewegung, die zu einem grossen Teil vom Ensemble getragen wird, ist schlicht zu komplex und lenkt vom Stück selbst ab. Man sagt nicht umsonst: „Weniger ist mehr“ – und genau das gilt hier.

Tom Hedley, Robert Cary und Robbie Roth sollten die Lehren aus dieser Produktion ziehen und im Grunde fast noch einmal von vorn anfangen. Es braucht mehr Tiefe und Herz, um mit der Überschwänglichkeit dieser beeindruckenden Produktionsnummern mitzuhalten.

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