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Speak of the Devil: Eerie New Play Set on a Delayed Train Heads to The Hope Theatre This October
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News 13 July 2026 · 5 min read · 1,218 words

Speak of the Devil: Unheimliches neues Stück auf einem verspäteten Zug kommt diesen Oktober ins The Hope Theatre

A delayed 9am train to Penzance becomes the setting for an unsettling one-act play as The Matchbox Company makes its London debut at The Hope Theatre.

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Was passiert, wenn eine routinemäßige Zugreise zum Stillstand kommt und die eingeschlossenen Passagiere langsam begreifen, dass etwas zutiefst und beunruhigend falsch ist? Das ist die zentrale Frage von Speak of the Devil, einem brandneuen Einakter, der in diesem Herbst im The Hope Theatre in Islington zu sehen sein wird. Präsentiert von The Matchbox Company, einer neu gegründeten Sechspersonentruppe, markiert die Produktion sowohl das Londoner Debüt der Gruppe als auch einen bedeutenden Schritt für die aufstrebende Dramatikerin und Regisseurin Elise Simond.

Das Stück läuft vom 13. bis 25. Oktober 2026, mit der Pressenpremiere am Dienstag, den 13. Oktober um 19 Uhr, und verspricht straffe 75 Minuten (ohne Pause) voller schleichender Beklemmung, schwarzem Humor und überraschend berührender Charakterarbeit. Wer ein Fan des Off-West-End-Fringe-Theaters ist, das Risiken eingeht und etwas wirklich Originelles bietet, sollte dieses Stück im Auge behalten.

Worum geht es in Speak of the Devil?

Die Prämisse ist täuschend einfach. Der Zug um 9 Uhr nach Penzance hat eine unerwartete Verspätung. In Wagen E sitzen eine Handvoll Fremder zusammen, ohne Fluchtmöglichkeit: ein Journalist auf der Jagd nach einer Geschichte, ein Schauspieler, der für ein Vorsprechen probt, ein Mechaniker mit vollem Terminkalender, ein Zahnarzt, der bereits hinter dem Zeitplan liegt, und ein junges Mädchen, das einfach nur nach Hause möchte.

Während die Stunden sich dahinziehen, tun die Passagiere das, was Briten am besten können: Sie versuchen, die Stille mit höflicher Konversation, persönlichen Anekdoten und Kreuzworträtseln zu füllen. Doch irgendetwas stimmt nicht. Mit jedem Austausch wirkt der Schaffner an Bord zunehmend unruhiger, als ob das beiläufige Geplauder der Passagiere Erinnerungen ans Licht bringt, die besser begraben geblieben wären.

Dann beginnen die Details zu verschwimmen. In einer Handtasche regt sich etwas. Die Landschaft hinter den Fenstern ist einem Meeresblick gewichen. Die Flut steigt. Und auf typisch britische Art ist jeder entschlossen, keinen Aufstand zu machen. Das Stück fängt eine brillante Spannung zwischen dem Alltäglichen und dem Unheimlichen ein und fragt, wie lange wir höfliche Normalität aufrechterhalten können, wenn die Realität selbst zu bröckeln beginnt.

Eine frische Stimme im Londoner Fringe-Theater

Speak of the Devil ist das zweite Stück von Elise Simond, einer Dramatikerin aus dem Südosten Londons, deren Arbeit bereits in akademischen und literarischen Kreisen Aufmerksamkeit erregt hat. Während ihrer Zeit an der University of Sussex schrieb sie ihr Debütstück Your Dead Customer. Sie erhielt anschließend mit Auszeichnung ihren Abschluss an der Queen Mary University of London für Originalwerke, darunter chain-ging und Into Brixton. Ihre Texte wurden vom Penn State University Press veröffentlicht, und sie trat durch SlamKingsX auf und vertrat dabei Texte von BBC Young Writers.

Neben dem Schreiben hat Simond international am Fundus Theatre in Hamburg gearbeitet und einen eigenen Dramatik-Club für Kinder gegründet. Bei Speak of the Devil übernimmt sie die Doppelrolle als Autorin und Regisseurin und gestaltet eine Produktion, die sie als „eine komische und zutiefst persönliche Charakterstudie beschreibt, die von unausweichlichen und unerklärlichen Umständen geprägt ist." Das ist eine selbstbewusste künstlerische Vision, die eine Dramatikerin erkennen lässt, die keine Angst vor der Verbindung von Alltäglichem und Surrealem hat.

The Matchbox Company stellt sich vor

Die Produktion dient auch als Startrampe für The Matchbox Company, ein neues Ensemble, das eine vielfältige Gruppe von Darstellern zusammenbringt. Die Besetzung umfasst Ethan Beckley als The Inspector, Richard Dodgson als The Actor, Zoë Benefer als The Girl, Georgina Klovig-Skelton als The Dentist, Rachael Thornton als The Journalist und Tom O'Reilly als The Mechanic. Anna Moorey übernimmt Sprechertätigkeiten, während weitere Sprachbeiträge von den preisgekrönten Mitwirkenden Bobby Zizza, Dom Zizza und Georgina Klovig-Skelton stammen.

Beckley bringt über ein Jahrzehnt formaler Schauspielausbildung an der Redroofs Theatre School und der Italia Conti Academy mit und bietet damit eine solide Grundlage für die zentrale Rolle des zunehmend verstörten Inspektors. Für ein Debüt-Ensemble zeugt das versammelte Talent von ernstem Ehrgeiz, und The Hope Theatre ist seit Langem einer der verlässlichsten Brutkästen Londons für genau diese Art vielversprechender neuer Arbeiten.

The Hope Theatre: Ein unverzichtbares Fringe-Theater

Versteckt über einem Pub in der Upper Street in Islington hat sich The Hope Theatre einen Ruf als einer der aufregendsten Fringe-Spielorte der Hauptstadt erarbeitet. Mit gerade einmal 50 Plätzen bietet es eine Intimität, die größere Spielstätten schlicht nicht replizieren können, und für ein Stück wie Speak of the Devil, das im beengten Raum eines einzigen Zugabteils spielt, dürfte diese Nähe die Spannung erheblich verstärken.

Das Theater hat eine Erfolgsbilanz darin, neue Texte zu fördern und aufstrebenden Ensembles eine Plattform zu bieten. Frühere Produktionen im The Hope haben es auf größere Bühnen und Festivals geschafft, was es zu einem echten Sprungbrett für das Londoner Theaterökosystem macht. Für The Matchbox Company ist die Sicherung eines Gastspiels hier sowohl ein Vertrauensbeweis als auch eine kluge strategische Entscheidung.

Was diese Produktion auszeichnet

Londons Off-West-End-Szene strotzt vor neuen Texten – was macht Speak of the Devil also sehenswert? Mehrere Dinge stechen hervor. Erstens ist die Prämisse wirklich fesselnd. Im Zug spielende Dramen sind eine beliebte Tradition im Theater und Film (man denke an Agatha Christies Murder on the Orient Express oder Strangers on a Train), doch Simonds Skript scheint in surreales, fast Horror-ähnliches Terrain vorzustoßen. Das Bild eines Ozeans, wo Felder sein sollten, und etwas Lebendiges in einer Handtasche lässt auf ein Stück schließen, das sich nicht mit bloßer Charakterstudie begnügt, sondern sein Publikum auf einer tieferen Ebene verstören will.

Zweitens wirkt die Erkundung flüchtiger Beziehungen im Stück zeitgemäß. Wir leben in einer Ära ständiger Bewegung und abgelenkter Verbindungen. Die Vorstellung, dass die Menschen, die man auf dem täglichen Weg zur Arbeit kaum wahrnimmt, den Schlüssel zu etwas Tiefgründigem – oder etwas Erschreckendem – halten könnten, trifft einen Nerv auf eine Weise, die sich ausgesprochen zeitgenössisch anfühlt.

Schließlich ist da das Ensemble selbst. Neue Theatergruppen bringen vitale Energie in Londons Szene, und die Entscheidung von The Matchbox Company, mit einem Originaltext statt einer sicheren Wiederaufnahme zu debütieren, sagt viel über ihre künstlerischen Ambitionen aus.

Praktische Informationen und Buchung

Hier sind die wichtigsten Informationen:

Spielort: The Hope Theatre, Upper Street, Islington, London
Termine: Dienstag, 13. Oktober bis Samstag, 25. Oktober 2026
Vorstellungszeiten: Dienstag bis Samstag abends um 19 Uhr
Pressenpremiere: Dienstag, 13. Oktober um 19 Uhr
Spieldauer: 1 Stunde 15 Minuten, ohne Pause
Karten: Erhältlich über die Theaterkasse des The Hope Theatre

Bei einem begrenzten Lauf von knapp zwei Wochen in einem Theater mit 50 Plätzen werden die Karten für Speak of the Devil voraussichtlich schnell vergriffen sein, sobald sie in den Verkauf gehen. Sollte die Produktion den Rummel erzeugen, den Prämisse und Hintergrund vermuten lassen, sind die Plätze rasch ausverkauft. Behalten Sie die Website des The Hope Theatre im Blick, um Buchungsdetails zu erfahren, sobald diese bestätigt werden.

Sollte man buchen?

Wer Fringe-Theater mag, das dunklen Witz mit echter Beklemmung verbindet, für den sieht Speak of the Devil nach einem vielversprechenden Kandidaten aus. Die Kombination aus einem beengten Schauplatz, einem fesselnden Geheimnis und dem langsamen Zerfall britischer Höflichkeit unter Druck hat alle Zutaten für einen packenden Theaterabend. Mit nur 75 Minuten ohne Pause ist das Stück darauf ausgelegt, sein Publikum von Anfang bis Ende in seinen Bann zu ziehen.

Für Theaterbesucher, die neue Stücke entdecken möchten, bevor sie den Durchbruch schaffen, ist dies genau die Art von Produktion, auf die es sich lohnt, eine Chance zu nehmen. Die intime Atmosphäre des The Hope Theatre bedeutet, dass man sich mitten in Wagen E bei den Charakteren befindet, was ein unvergessliches Erlebnis sein könnte.

Suchen Sie nach weiteren Veranstaltungen in London? Stöbern Sie in unserer vollständigen Liste der aktuell erhältlichen Stücke, entdecken Sie die neuesten Theaterstücke im West End und darüber hinaus, oder schauen Sie sich unsere Theaternachrichten und -berichte an, um immer auf dem Laufenden zu bleiben, was auf der Londoner Bühne passiert.

Susan Novak
Susan Novak

Susan Novak has a lifelong passion for theatre. With a degree in English, she brings a deep appreciation for storytelling and drama to her writing. She also loves reading and poetry. When not attending shows, Susan enjoys exploring new work and sharing her enthusiasm for the performing arts, aiming to inspire others to experience the magic of theatre.

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