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KRITIK: Enough, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭

Veröffentlicht am

Von

pauldavies

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Paul T Davies bespricht Stef Smiths neues Stück Enough, das im Traverse Theatre im Rahmen des Edinburgh Fringe zu sehen ist.

Enough Traverse Theatre, Edinburgh Fringe

08.08.19

3 Sterne

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Jane und Toni sind Flugbegleiterinnen – makellos, ikonische Sinnbilder von Glamour und Abenteuer. Doch der Job ist nicht mehr das, was er einmal war, und rund um den Globus – zu Hause, in Hotels und hoch oben in der Luft – spüren sie, wie ihnen der Boden unter den Füssen zu beben beginnt. In Stef Smiths neuem Stück ist nichts so, wie es scheint: Die Erde liegt schreiend da – oder wird sie gerade neu geboren?

Es ist ein anspruchsvolles Stück, mit grosser Energie gespielt. Jane ist verheiratet, ein häuslicher Typ, aber ruhelos. Toni ist mit einem gewalttätigen Mann zusammen, doch es fällt ihr schwer, sich zu lösen, während sie nach dem strebt, was Jane hat. Louise Ludgate und Amanda Wright harmonieren wunderbar miteinander; die Risse in ihrer Freundschaft treten so deutlich zutage wie die Senkungsschäden in Janes Badezimmer.

Smith verschwendet kein Wort: So ökonomisch der Text auch wirkt, unter jeder Zeile liegt enorme Tiefe. Diese Knappheit hat für mich die Figurenentwicklung ein wenig gebremst, und das Stück steuert auf einen Höhepunkt zu, der dann nicht wirklich eintrifft. Die Erde grollt – mit vergessenen Frauen, von Männern abgetan, nicht weniger als Flugbegleiterinnen. Doch die Frauen rufen diesen Stamm nicht herbei, sondern entscheiden sich, in den Sand zurückzukehren.

Dennoch: Smith ist eine ungemein poetische Autorin, und das Stück wimmelt von Bildsprache auf einem grossartigen, verfallenden Bühnenbild von Kai Fischer. Die gesamte Spielzeit ist ausverkauft – so gross ist Smiths Ruf –, aber versuchen Sie es unbedingt an der Rückgabeschlange; diese Vorstellung ist sehr zu empfehlen.

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