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Die Top 10 der neuen Stücke im West End am 10. März 2015

Veröffentlicht am

Von

stephencollins

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Welches Stück sollten Sie in London als Erstes sehen?

Wir haben diese Liste zusammengestellt, damit Sie sich das Grübeln sparen! Es ist nur unsere Sicht – und jede*r hat eine – basierend auf den Einschätzungen unserer Rezensent*innen. Wir aktualisieren die Liste regelmässig, damit neue Produktionen bei Ihnen auf dem Radar auftauchen und Besetzungswechsel der Original-Casts entsprechend berücksichtigt werden.

Stücke, die seit mehr als drei Jahren laufen, sind nicht enthalten – dies ist eine Liste für neue oder relativ neue Produktionen, die in London gespielt werden.

Also: hingehen und ansehen!

Die Besetzung von A View From The Bridge. Foto: Jan Versweyveld 1. A View From The Bridge

Im Zentrum des Strudels menschlicher Erfahrung, der in Jan Versweyvelds kargem Bühnenbild aufgewirbelt wird, steht Mark Strong mit einer hoch aufragenden, hypnotischen und makellosen Leistung. Schlank, muskulös, ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch – Strongs aussergewöhnlicher Eddie ist eine Leistung, die man nur einmal in einer Generation sieht.

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2. Taken at Midnight

Ein grossartiges Stück neuer Dramatik: knapp, packend, voller Interesse und Geschichte. Es tut, was alle grossen Stücke über reale historische Ereignisse tun: Es versetzt Sie in die Zeit und lässt Sie diese durch die Seelen der Figuren erleben, die die Handlung vorantreiben – und zwar auf eine moderne, frische Art, die vor Kraft nur so sprüht.

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Ralph Fiennes und Indira Varma in Shaws Man and Superman 3. Man and Superman

Im Mittelpunkt, mit einer herkulischen Last aus kompliziertem, dichtem Dialog auf den Schultern, steht Ralph Fiennes in absoluter Bestform. Er hat unermüdliche Energie, und obwohl er den Text in bemerkenswertem Tempo abspult, gibt er jedem Wort sein volles Gewicht und macht jede Passage klar und mühelos verständlich. Er ist phänomenal – wie ein Blitz, der auf die Bühne eingeschlossen ist. Simon Godwins umwerfende Inszenierung lässt Shaws Stück, ein philosophisches Tennismatch aus hin- und hergeschlagenen Ideen und Idealen, vor Witz, Innovation und reinem Vergnügen bersten.

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4. My Night With Reg

Einige Darstellungen sind bewusst grösser angelegt, entschieden offensiver komisch und weniger konfrontativ als am Donmar. Das schmälert das dramatische Gewicht des Stücks auf unbefriedigende Weise – während es offenbar, so nimmt man an, die erwarteten bürgerlichen West-End-Publikumsgruppen ansprechen soll. Ein Teil des Spiels bleibt erstklassig, und die innewohnende Kraft des Textes ist, auch wenn sie gedämpft ist, keineswegs verloren. Lewis Reeves, Richard Cant und Matt Bardock sind sogar noch besser als am Donmar.

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5. Shakespeare in Love

Es fällt schwer, sich – zumindest in den letzten sieben Jahren – an eine kommerzielle Produktion eines neuen Stücks zu erinnern, die direkt im West End eröffnet hat und dabei so komisch, dramatisch, fesselnd und zugleich lehrreich ist.

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Mark Rylance als Philipp V. von Spanien Foto: Marc Brenner 6. Farinelli and the King

Ein zartes, aber ausgesprochen schönes Stück – perfekt geeignet für die intime Grandezza des Raums und ziemlich berauschend, so präzise ist hier alles austariert. Der begabte Sam Crane trägt die schauspielerische Last des Farinelli; sobald jedoch gesungen wird, wird er entweder auf der Bühne von Purefoy begleitet oder dort durch ihn ersetzt – kostümiert, um Crane bis ins Detail zu entsprechen. Purefoy verfügt über einen starken, reichen und beweglichen Countertenor. Ihm zuzuhören ist eine reine Freude.

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7. The Ruling Class

James McAvoy ist ein echter, blendender, weissglühender Star, der jeden Moment erhellt, in dem er auf der Bühne steht; dessen Lächeln und flitzende, beeindruckende Augen sagen können, was immer er will. Völlig unberechenbar: im einen Moment schillernd, urkomisch und wild, im nächsten boshaft und verstört, dann traurig oder wahnsinnig oder berechnend oder sexy – oder alles zugleich.

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Jack McMullen, Greg Wise und Charlotte Harwood in Kill Me Now. Foto: Marilyn Kingwill 8. Kill Me Now

Brad Frasers Stück Kill Me Now ist ein Augenöffner. Es nähert sich schwierigen, ja sogar tabuisierten Themen mit unfehlbarer Offenheit. Während sich die unpassend benannte Familie Sturdy den überwältigenden Unwägbarkeiten des Lebens stellt – mit so viel Anmut, Spannung, Mitgefühl und Wut, wie man es von einer kleinen Familie erwarten kann – wirkt jeder Schlag zugleich schrecklich und unvermeidlich, und eine tragfähige Lösung für die gemeinsamen Nöte scheint immer unmöglicher zu finden. Doch die Liebe und der Humor, die sie zugleich zerschneiden und zusammenhalten, ermöglichen eine Lösung, die sowohl zärtlich als auch verheerend ist.

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9. Happy Days

Happy Days ist kein fröhliches Stück. Es ist Beckett in seiner konfrontativsten, zugleich verständlichsten Form – unerbittlich surreal und verstörend. Im Kern ein Monolog, ist es ein Ausdauertest für Schauspielerin und Publikum.

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Foto: Johan Persson 10. Di and Viv and Rose

Russell ist der Schlüssel zum Trio: die übersprudelnde, männerhungrige, nach Leben greifende und beiläufig nervtötende Rose. Outhwaite ist direkt und beruhigend, und wenn ihre Welt zusammenbricht, ist der Schmerz klar, heftig und sensibel vermittelt. Besonders stark ist ihre Trauerrede in Akt Zwei. Spiro verleiht der schwierigsten Figur der drei Einsicht und Verständnis. Ihre letzte Szene mit Outhwaite ist wirklich kraftvoll.

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