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REZENSION: Rumpelstilzchen, Queen Elizabeth Hall, Southbank Centre London ✭✭

Veröffentlicht am

Von

douglasmayo

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Douglas Mayo rezensiert die Produktion von Windmill Theatre Company und State Theatre Company South Australia von Rumpelstiltskin, die derzeit in der Queen Elizabeth Hall im Southbank Centre zu sehen ist.

Paul Capsis als Rumpelstiltskin. Foto: The Other Richard Rumpelstiltskin

Queen Elizabeth Hall

19. Dezember 2018

2 Sterne

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Es ist jedes Jahr zu Weihnachten spannend zu sehen, welche Alternativen zur Pantomime dem Publikum angeboten werden – und ein paar tolle Plakate rund um Londons Southbank haben mich neugierig auf diese Rumpelstiltskin-Produktion gemacht, die aus Australien zu uns kommt.

Gemeinsam geschrieben von Rosemary Myers (die auch Regie führt) und Julianne O'Brien: Das ist nicht das Rumpelstiltskin, an das ich mich erinnere, und abgesehen von ein paar Momenten hier und da hat es kaum Ähnlichkeit mit dem deutschen Volksmärchen, das durch die Brüder Grimm weltbekannt wurde.

In einer Produktionsnotiz sprechen die Co-Autorinnen davon, dass die Show schnell, lustig und unkompliziert sein müsse – leider scheitert sie an allen drei Punkten. Die Autorinnen scheinen noch nach ihrem Publikum zu suchen: Bei Erwachsenen zündet es kaum, während Kindern mit viel Nachdruck moralische Botschaften eingehämmert werden. Gleichzeitig will man mit Gerede über Hashtags und Social Media trendig und cool wirken – und verfehlt dabei den Kern völlig. Die Songs sind blass, und insgesamt ist die Produktion deutlich zu lang.

Die Besetzung von Rumpelstiltskin. Foto: The Other Richard

In dieser Besetzung steckt einiges an großem Talent, allen voran Paul Capsis in der Titelrolle. Als Kobold ist Capsis absolut glaubwürdig – seine Körperlichkeit und seine enorme stimmliche Beweglichkeit sind beeindruckend. Elena Carapetis und Alirio als Krähe und Ratte sind angenehm präsent, während Sheridan Harbridge als Harriet das Beste aus einer Figur herausholt, die am Text scheitert.

Die einzige Figur, die wirklich aufgeht, ist Mitchell Butel als Baby Malcolm. Butels angeborenes komödiantisches Timing stiehlt im zweiten Akt die Show, und sein Rock-Tenor ist sensationell.

Das herausragende Element dieser Produktion ist die unglaubliche Animation von Chris Edser, die hervorragend mit Jonathon Oxlades funktionalem Bühnenbild zusammenspielt. Diese Animationen setzen den Ton des Abends – doch wie gesagt: Der Inhalt findet keinen Zugang zum Publikum.

Es ist wirklich schade, dass diese Show so deutlich am Publikum vorbeigeht – sie hätte großartig sein können. #nospungoldhere

Bis 6. Januar 2019

RUMPELSTILTSKIN TICKETS

 

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