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REZENSION: Until The Flood, Traverse Theatre, Edinburgh Fringe ✭✭✭✭

Veröffentlicht am

11. August 2019

Von

pauldavies

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Paul T Davies rezensiert Until The Flood, geschrieben und gespielt von Dael Orlandersmith im Traverse Theatre im Rahmen des Edinburgh Fringe.

Dael Orlandersmith in Until The Flood. Foto: Alex Brenner Until the Flood. Traverse Theatre, Edinburgh Fringe

8. August 2019

4 Sterne

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Missouri 2014. Michael Brown, ein schwarzer Teenager, wird von Darren Wilson, einem weissen Polizeibeamten, erschossen. Auf der Grundlage von Interviews, die nach der Schiesserei geführt wurden, schreibt und spielt Dael Orlandersmith ihr Stück – und liefert nicht nur eine Bandbreite an Kommentaren, sondern stellt sich auch Geschichte, Race und Politik im modernen Amerika.

Orlandersmith spielt das Stück grossartig und wechselt mit messerscharfer Beobachtung von einer Figur zur nächsten. Gerahmt wird das Geschehen von Louisa, einer schwarzen pensionierten Lehrerin Anfang siebzig, doch das Stück zeigt Figuren von beiden Seiten der rassistischen Trennlinie. Orlandersmith ist ebenso überzeugend als Rusty, ein weisser pensionierter Polizist, Hassan, ein 17-jähriger Strassenjunge, und Dougray, ein rassistischer Grundbesitzer und Elektriker, dessen Worte einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Hoffnung bringt Pastorin Edna – eine wunderbare, inspirierende Person.

Indem Orlandersmith dieses eine Ereignis nutzt, seziert sie eine nur allzu vertraute Szene: Waffenliebe und Rassismus von allen Seiten ziehen sich durch den Text – doch sie verurteilt die Situation, nicht den einzelnen Menschen. Das Bühnenbild von Takeshi Kata und das Videodesign von Nicholas Hussong schaffen eine eindringliche Atmosphäre, die dieses kraftvolle Erzählen trägt. Ich war über die gesamte Aufführung hinweg gefesselt, und das entstehende Memorial gilt all jenen, die auf diese Weise ihr Leben verloren haben.

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