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Der Nervenkitzel des Ganzen: Schauspieler und Kartenspiele

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Leitartikel

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Michael Greco

 

Angetrieben durch den Boom prominenzgespickter Turniere an exotischen Orten sind Casinospiele wie Poker aus dem Hinterzimmer direkt in die Popkultur katapultiert worden. Zwar stimmt es, dass Poker Menschen aus allen Lebensbereichen anzieht – doch gerade Schauspielerinnen und Schauspieler scheinen besonders leidenschaftliche Spieler zu sein. Für die einen ist Poker ein Spiel, das ihnen denselben Dopamin-Kick gibt wie ein Auftritt, andere reizt vor allem die kalkulierte, strategische Seite.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben sich zahlreiche Bühnen- und TV-Stars als grosse Fans des Spiels geoutet – darunter auch EastEnders-Langzeitdarsteller Michael Greco. Greco, auch bekannt als „The Godfather“, wurde beim Poker vom englischen Topspieler „Mad“ Marty Wilson angeleitet und hat sich an den Tischen eine beachtliche Karriere aufgebaut, darunter vier Geldplatzierungen bei Turnieren der World Series of Poker. Ausserdem spielte er bei im Fernsehen übertragenen Turnieren mit und landete mehrfach unter den ersten Drei. Von Beginn an schrieb Greco seinem Schauspieltraining (er machte seinen Abschluss an der Guildford School of Acting) zu, dass es ihm einen Vorteil verschaffe, überzeugend falsche „Tells“ und Bluffs zu setzen.

Für manche Schauspieler bietet eine Pokerrunde die Möglichkeit, während einer intensiven Spielzeit mit Kolleginnen und Kollegen aus Ensemble und Team abzuschalten und zu plaudern. Der frühere Globe-Direktor und Oscar-prämierte Schauspieler Mark Rylance gehört dazu. Aktuell auf der grossen Leinwand in Christopher Nolans „Dunkirk“ zu sehen, wurde Rylance mit den Worten zitiert, er möge es „sehr, nach einem Tag mit zwei Vorstellungen auf der Bühne Poker zu spielen – mit dem Team und dem Ensemble im leeren Theater. Das sind grossartige Abende“.

Wenig überraschend hat Hollywood eine lange Verbindung zum „König der Kartenspiele“, und auch die Stars von heute sind nicht immun gegen die Faszination Poker. Von Tobey Maguire bis Ben Affleck haben viele ihr Glück versucht, doch nur wenige sind zu wirklich hoch dotierten, öffentlichkeitswirksamen Erfolgs-Spielern geworden. Tinseltown-Legende James Woods führt das Feld als einer der erfolgreichsten Schauspieler-zu-Pokerprofi an.

Der zweifach für den Oscar nominierte Schauspieler kann auf mehr als 130 Filme und TV-Produktionen zurückblicken, darunter „Casino“, „Once Upon a Time in America“ und „Nixon“. Als langjähriger Pokerfan nimmt Woods seit 2004 aktiv an Turnieren teil. Seine Bilanz umfasst drei Siege und sechzehn Top-10-Platzierungen sowohl bei der World Series of Poker als auch bei Events der World Poker Tour. Zwar begann Woods – wie viele – mit kleineren Cash Games, heute konzentriert er sich jedoch ausschliesslich auf Turniere und schätzt besonders den Nervenkitzel, gegen die besten Profis der Welt anzutreten: „Ich lerne jedes Mal so viel, wenn ich spiele. In einem Turnier steigen die Blinds, es gibt mehr Druck, es ist spannender. Ich kann immer noch gut nachdenken, und ehrlich gesagt mag ich Pokerspieler wirklich. Das sind wirklich anständige Menschen, und ich bin gern in ihrer Nähe.“

Auch wenn Poker einen höheren Anteil männlicher Spieler hat, sind die Frauen aus Hollywood bei Turnieren und Events mehr als präsent. Jennifer Tilly, ebenfalls eine Oscar-Nominierte, gehört auf dem Profi-Circuit zu den Spielerinnen mit einem der besten Poker-Lebensläufe. Die unter dem Spitznamen „J Tilla the Killa“ bekannte Tilly gewann mehrere hochkarätige Ladies-Events, darunter 2005 das WSOP Ladies’ No-Limit Texas Hold ’em (ihr erstes WSOP-Bracelet) sowie ein WPT Ladies Invitation Tournament. Sie war in der Reihe „GSN Poker Royale“ zu sehen und nahm zudem an verschiedenen weiteren im Fernsehen übertragenen Turnieren teil. Trotz der Entscheidung, sich vom Poker zurückzuziehen in

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